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Attacken in Willich: „Kiffer“-Gang soll Jugendliche ausgeraubt haben

Drogenszene : „Kiffer“-Gang soll Jugendliche in Willich ausgeraubt haben

Kurz nacheinander sind Jugendliche in Willicher Parks ausgeraubt worden. Teils gingen die Täter ziemlich brutal vor. Es soll vor allem um Drogen gegangen sein.

Die Polizei verdächtigt sieben junge Männer (15 bis 18 Jahre), in Willich andere Jugendliche ausgeraubt zu haben. Den Beamten sind laut einer Mitteilung vom Freitag zwei Fälle bekannt:

Am 23.10. soll ein 16-Jähriger ausgeraubt worden sein, der sich laut Polizei zum „Kiffen“ im Theodor-Heuss-Park verabredet hatte. Ein maskiertes Trio habe sich ihm von hinten genähert, ihn fixiert und seine Wertsachen geraubt.

Täter schlagen im Schlosspark Neersen mit Schlagring zu

Ein zweiter Überfall soll sich zwei Tage später im Schlosspark Neersen ereignet haben. Auch hier wollte ein 16-Jähriger mit einem Freund Cannabis konsumieren. Wieder griffen ihn die Täter - in diesem Fall zwei - von hinten an und raubten ihn aus, erklärte die Polizei.

Weil er sein Handy nicht abgeben wollte, schlug laut den Beamten ein Täter mit einem Schlagring zweimal gegen den Kopf des Jugendlichen.

Sieben Tatverdächtige sollen Cannabis-Konsumenten sein

Die sieben Tatverdächtigen, die in die Überfälle verwickelt sein sollen, sind der Polizei ebenfalls als Cannabis-Konsumenten bekannt. Die Raubüberfälle haben sie „eigentlich“ nur begangen, um an Drogen zu kommen, erklärten sie der Polizei.

(red)