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Stadt Willich: Anrather Werbering hat sich neu aufgestellt

Stadt Willich : Anrather Werbering hat sich neu aufgestellt

Die Führungskrise scheint überwunden zu sein: Christof Grass steht nun als Vorsitzender an der Spitze.

Anrath. Über neue Ansprechpartner beim Anrather Werbering freut sich Willichs Citymanagerin Christel Holter: Der Verein hat seit Dienstagabend eine neue Vorstandsbesetzung. Alle vorgeschlagenen Vertreter wurden einstimmig gewählt, so Holter, die sich nun „auf die gemeinsame Arbeit mit der kompletten Mannschaft des Werberings“ freut.

Der Teamgedanke soll im Vordergrund stehen; als Vorsitzender steht Christof Grass an der Spitze, sein Stellvertreter ist Sascha Kain, weiter gehören als Beisitzer Anja Hasenbeck, Peter Küppers, Uwe Angenendt, Katja Hero und Heinrich Stevens dazu, außerdem Jürgen Bien als Schriftführer, Martina Westermann als Schatzmeisterin und Daniela Helten als ihre Stellvertreterin.

Hintergrund: Seit knapp zwei Jahren war die Position des Vorsitzenden verwaist, die bis dahin Peter Küppers innegehabt hatte. Der war „aus persönlichen Gründen“ nach vier Jahren Vorstandsarbeit nicht mehr zur Wiederwahl angetreten. Der Vize-Vorsitzende und Geschäftsführer des Werberings, Tom Helten, stand aus gesundheitlichen Gründen für eine Wiederwahl ebenfalls nicht zur Verfügung.

Das Ganze entwickelte sich zur Bewährungsprobe für die knapp 90-köpfige Gemeinschaft. Denn niemand wollte den Vorsitz übernehmen, sogar eine Auflösung stand deshalb im Raum. Im November 2016 gab es deshalb die erste Krisensitzung, im Februar dieses Jahres dann einen Workshop.

Unterstützung kam hier von außen: Handelsverband, Industrie- und Handelskammer sowie die Stadt halfen dabei, künftige Ziele des Werberings zu definieren, Themen daraus abzuleiten und Aufgabenbereiche zuzuschneiden. Holter: „Auf dieser Basis wurden dann intensive Gespräche geführt und Mitstreiter gesucht, die bereit sind, Aufgabenbereiche zu übernehmen.“

Der Anrather Werbering verfügt nunmehr über eine Truppe von neun Personen, die zum 1. Januar 2018 formell ihre Arbeit aufnehmen wird. Die erste Arbeitssitzung ist für den 2. Januar terminiert.

Was Holter positiv nach vorn blicken lässt: „Die Herausforderungen für die Ortszentren und den stationären Handel sind immens: Zunahme des Onlinehandels, sinkende Konsumausgaben, rückläufige Fußgängerfrequenzen, steigende Leerstandsquoten, vermehrte Auflagen bei der Durchführung von Veranstaltungen — da braucht es einen starken Werbering, der als verbindendes Element im Ort etwas bewegen kann.“ Red/WD