Neues aus Willich : Politik stimmt für Neubau für Alt-Willicher Feuerwache

Ausschuss brachte die Planungen einen Schritt weiter.

Die Politiker im Willicher Planungsausschuss haben die Pläne für die Erweiterung des Geländes der Freiwilligen Feuerwehr in Alt-Willich einen Schritt weiter gebracht: Sie nahmen die Informationen der Verwaltung zum Bebauungsplan-Verfahren zur Kenntnis und stimmten für die vorgeschlagenen Planungen. Der jetzige Bereich soll in nördlicher Richtung erweitert werden – auf eine bislang als Ackerland genutzte Fläche.

Der Grund: Das derzeitige Feuerwehrgerätehaus mit Umkleide-, Sanitär- und Schulungsräumen ist für zirka 60 Personen ausgelegt. Mittlerweile hat der Willicher Löschzug aber bereits rund 100 Mitglieder – Tendenz steigend. Das Haus ist somit zu klein und soll durch einen Neubau ersetzt werden. Das jetzige Gebäude kann dann für die Mitarbeiter des Rettungsdienstes zur Verfügung stehen, die ebenfalls mehr Platzbedarf haben. Der Rettungsdienst verfügt über drei Fahrzeuge, so die Verwaltung in ihrer Vorlage.

Entscheidung zu Verkehrskonzept Fontanestraße vertagt

Außerdem ging es im Planungsausschuss um die Verkehrsführung für das Neubaugebiet Fontanestraße. Die Entscheidung wurde noch einmal verschoben. Die Verwaltung stellte ein weiteres Verkehrsmodell mit dem Neubau einer Straße vom noch zu bauenden Kreisverkehr an der nördlichen Spitze des Schiefbahner Dreiecks vor. Auf dieser neuen Erschließungstangente würden aber täglich lediglich um die 200 Autos fahren. Die Baukosten für die 7,5 Meter breite Straße mit 2,5 Meter breitem Geh-/Radweg würden zwischen 600 000 und 650 000 Euro liegen. Insgesamt würden die Kosten den Nutzen dieser Straße deutlich überschreiten, so die Verwaltung. Daher haben sich auch die Gutachter des Büros planersocietät gegen diese Variante ausgesprochen.

Die Willicher Verwaltung hatte sich in ihrer Vorlage dafür ausgesprochen, weiterhin die Variante A für die Erschließung des Baugebietes zu verfolgen. Dabei würden ein Teil des Verkehrs über die Fontanestraße und der zweite Teil über die Johannes-Spaetgens- und die Jakob Germes-Straße fahren. Die Straßen könnten den durch das Neubaugebiet entstehenden zusätzlichen Verkehr bewältigen.

Die Fraktionen möchten nun noch einmal beraten.

(nomi )
Mehr von Westdeutsche Zeitung