Willich: Umwelt-Preis, Party und Radweg-Test

Willich: Umwelt-Preis, Party und Radweg-Test

Neues vom Wahlkampf: Es geht in die heiße Phase: Die Kandidaten der verschiedenen Parteien sind praktisch überall vertreten.

Willich/Tönisvorst. Unter dem Motto "Meine Stadt soll grüner werden" richten sich die Bündnisgrünen aus Tönisvorst an Kinder und Jugendliche zwischen 4 bis 17 Jahren. Sie loben einen Umweltwettbewerb aus. Sprecher Jürgen Cox: "Wir haben uns überlegt, einen Großteil unseres Wahlkampfbudgets Kindern und Jugendlichen vor Ort zukommen zu lassen."

Die Beiträge sollten kurz schriftlich erläutert und mit Fotos oder Zeichnungen ergänzt werden. Einsendeschluss ist der 20. September. Der erste Preis beträgt 200 Euro, der zweite Preis 100 Euro und der dritte Platz erhält 50 Euro. Mitmachen können alle, die alleine, mit ihren Freunden, mit ihrem Kindergarten, ihrer Schulklasse oder mit ihrer Jugendgruppe etwas für die Natur und/oder die Umwelt geleistet haben oder Ideen und Projekte entwickelt haben. Auskünfte gibt es unter Telefon 02156-80865 bei Jürgen Cox oder Elisabeth Schwarz, Telefon 02151-790303.

Die CDU-Veranstaltungsreihe "20 x Tönisvorst" findet am morgigen Freitag ihre Fortsetzung. Von 17 bis 19 Uhr bieten die Wahlkreiskandidaten Thomas Kroschwald (7040) und Peter Langenfurth (7030) einen bunten Nachmittag an. Die Themen Familien und Kinder sollen im Mittelpunkt stehen. Bürgermeisterkandidat Thomas Goßen kommt auch. Los geht es um 17Uhr an der Gaststätte "Rosental", Gelderner Straße 63a. Für die Kinder sind Traktorfahrten mit dem Planwagen im Angebot.

Hoffentlich hat er seine Wanderschuhe gut geschnürt: Alexander Oerschkes schaut sich einige Willicher Ortsteile genauer an. Am 20. August führt der SPD-Ratsherr Volker Hufschmidt eine Wohnbereichsbegehung in Neersen durch. Die Begehung beginnt um 17 Uhr am Rothweg4, führt dann über die Pappelallee und Schlosspark zurück. An der Begehung nehmen außerdem Bürgermeisterkandidat Alexander Oerschkes, Detlef Nicola und Mirjam Hufschmidt sowie Heinz Joebges, Kandidat für den Kreistag und weitere aktive Neersener Sozialdemokraten teil.

"Wir können froh sein, dass nicht mehr Radfahrunfälle in Tönisvorst passieren. Dies ist der Umsicht der Radfahrer zu verdanken und nicht der Fürsorgepflicht der Verwaltung", sagt der Vize-Bürgermeister Uwe Leuchtenberg und fasst so die Testfahrt über die Tönisvorster Radwege zusammen, die er gemeinsam mit Mitgliedern des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club Tönisvorst) und der SPD gemacht haben.

Bei dieser Gelegenheit stellte Uwe Leuchtenberg den Vertretern des ADFC auch sein Konzept eines finanzierbaren und sicheren Radwegs von Vorst nach Oedt vor. Diese Variante endet nicht nach 800 Metern auf Oedter Gebiet. Los ging die Testfahrt am Wilhelmplatz. Auf der dortigen Radwegenetzkarte eine Route zu planen, sei ein aussichtsloses Unterfangen, vor lauter Moos und Schmutz ist die Karte nicht zu lesen. "Wir haben nur einige, herausragend gefährliche Stellen gesehen. Es gibt noch viel mehr Gefahrenpunkte. Hier ist die Stadt gefordert."

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