Wasserbecken für Bahnhofsvorplatz

Wasserbecken für Bahnhofsvorplatz

Neue Planung ist abgestimmt mit dem Denkmalschutz.

Viersen. Das Rheinische Amt für Denkmalpflege hat eine Alternativplanung für den Viersener Bahnhofsvorplatz akzeptiert. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs, das Bürgermeister Günter Thönnessen und der Technische Beigeordnete Gerd Zenses in Brauweiler führten. Dabei betonten sie, dass die Funktionalitäten bei der Umgestaltung des Platzes wie die neuen Bussteige unverzichtbar seien, weil davon Fördermittel abhängen. Denn das gesamte Gelände soll barrierefrei werden.

Die erste Planung für den Bahnhofsvorplatz sei aufgestellt worden, als der Denkmalwert noch nicht bekannt war, erläuterte der Bürgermeister vor dem Stadtrat. Der Platz im Ensemble mit dem Bahnhof sei ein Denkmal. In der überarbeiteten Planung soll das ehemalige Wasserbecken wiederhergestellt werden. Dagegen hält die Stadt an Buskaps und der Sicherheit für den Radverkehr fest.

Der Bürgermeister wies erneut darauf hin, dass mehr als eine halbe Million Euro an Zuschüssen zu verfallen drohen, wenn die Arbeiten nicht noch in diesem Jahr beginnen. Deshalb beschloss der Stadtrat, eine „Baukommission Bahnhofsvorplatz“ zu bilden. Sie soll im August/September wieder aufgelöst werden, wenn der neue Stadtrat mit seinen Ausschüssen nach der Kommunalwahl seine Arbeit aufnimmt.

Ein Antrag der Grünen auf Vertagung des Themas wurde durch die Mehrheit des Rates abgelehnt. Sie wollten genauere Informationen über die überarbeitete Planung. Der städtische Eigenanteil für den Bahnhofsvorplatz ist auf 700 000 Euro begrenzt.

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