Viersen: Noch keine Ruhe nach dem Sturm

Viersen: Noch keine Ruhe nach dem Sturm

Nur noch eine Gefahrenstelle, aber Arbeiten bis Jahresende.

Viersen. Wolfgang Halberkann, der Leiter der Städtischen Betriebe in Viersen, gibt zunächst die positive Nachricht bekannt: Es gibt nur noch einen abgesperrten Gefahrenbereich wegen der im Juli entstandenen Sturmschäden.

Dabei handelt es sich um den besonders schwer betroffenen Bereich an der Niers. "Dort gab es sehr viele Schäden an Pappeln, auch auf privaten Grundstücken", sagt Halberkann und spricht von einer "richtigen Schneise".

Umleitungen für Radfahrer sind ausgeschildert, innerhalb der nächsten zwei Wochen soll der Verkehr am Fluss aber wieder freigegeben werden. Die anderen Gefahrenstellen, etwa im Fringspark in Dülken, sind laut Halberkann inzwischen beseitigt worden.

Das heißt aber nicht, dass es dort nichts mehr zu tun gibt - von der Ruhe nach dem Sturm kann noch lange keine Rede sein. So sollen die Aufräumarbeiten in den Park- und Grünanlagen bis voraussichtlich Anfang Oktober dauern, im Forst sogar bis Ende des Jahres.

Im Vergleich zu anderen Kommunen am Niederrhein stehe Viersen bei der Schadensbeseitigung "ziemlich gut da", erklärt der Abteilungsleiter. Eine Begründung dafür: Die Stadt hatte nach den Unwettern relativ schnell Verträge mit Fachunternehmen zur Unterstützung abschließen können.

Noch immer keine konkreten Pläne gibt es zum Thema Nachbepflanzung. "Frühestens im kommenden Frühjahr" könne damit begonnen werden, sagt Wolfgang Halberkann. Wie das bei der finanziellen Situation der Stadt Viersen aussehen wird, ist offen.

Mehr von Westdeutsche Zeitung