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Stadt Viersen plant Martinsmarkt

NRW : In Viersen gibt es diesmal wieder einen Martinsmarkt

Mit dem Martinsmarkt beginnt traditionell die Wintersaison für Stadtfeste in Viersen. 2020 musste die besucherstärkste Großveranstaltung coronabedingt ausfallen – in diesem Jahr soll es sie wieder geben. Was geplant ist.

Fest steht: Am Samstag, 6. und Sonntag, 7. November, soll in der Viersener Fußgängerzone jeweils von 11 bis 18 Uhr ein Martinsmarkt öffnen. Außerdem ist geplant, dass es dazu auch einen verkaufsoffenen Sonntag gibt – von 13 bis 18 Uhr. Wie groß der Markt wird, welche Beschicker kommen, ob wieder ein St. Martin Gratis-Martinstüten an Kinder verteilt, welches Programm es sonst noch gibt: Das werde derzeit alles noch erarbeitet, erklärte Viersens Stadtsprecher Frank Schliffke.

Mit dem Martinsmarkt beginnt in der Stadt traditionell die Saison der winterlichen Märkte, vor rund 30 Jahren hatte er Premiere. Seither gilt er als meistfrequentierter Markt in der Stadt, zu dem die Veranstalter bei der Planung normalerweise mit bis zu 50 000 Besuchern rechnen. Bei der bisher letzten Ausgabe 2019 waren rund 70 Buden in der Fußgängerzone aufgebaut, vom Remigiusplatz bis zum Sparkassenvorplatz. Wolfgang Rotter verteilte als St. Martin 500 Gratis-Martinstüten an Kinder. Im vergangenen Jahr war der Martinsmarkt coronabedingt abgesagt worden.

Veranstalter sind das Citymanagement der städtischen Wirtschaftsförderung und der Werbering Viersen aktiv. Laut Schliffke sei bei Marktbeschickern angefragt worden, ob Interesse besteht, dieses Jahr am Martinsmarkt teilzunehmen – die Resonanz sei so gut gewesen, dass der Markt geplant wird.

Citymanagement, spricht von einer „Mammutaufgabe“

„Viele Beschickerinnen und Beschicker der Vorjahre haben bereits ihr Interesse bekundet und ihren Stand angemeldet. Sie werden mit ihren Produkten und Köstlichkeiten vertreten sein.“ Einige Standplätze seien aber noch frei, interessierte Reisegastronomen und sonstige Aussteller könnten sich bei der Stadt melden. „Handel, Dienstleistungsgewerbe und Gastronomie in der Innenstadt freuen sich auf viele kauffreudige Besucherinnen und Besucher.“

Seit Bekanntgabe der Lockerungen bei den Corona-Regeln sei in den betroffenen Fachbereichen der Stadtverwaltung verstärkt daran gearbeitet worden, den Markt realisieren zu können, berichtet Schliffke. Mareike Backhausen, Teamkoordinatorin im städtischen Citymanagement, spricht von einer „Mammutaufgabe“, die da jetzt bei der Planung gestemmt werde, und bedankt sich bei den Kollegen aus der Verwaltung, die dabei mithelfen. Derzeit werde geprüft, wie mit weiteren Veranstaltungen in der Winterzeit in den Stadtteilen verfahren wird. Schon in Kürze soll die Entscheidung fallen, ob es in Dülken einen Adventsmarkt geben wird und ob das „Sagenhafte Süchteln“ in diesem Jahr eine Neuauflage erfährt.

Erst vor wenigen Tagen hatte Schausteller Edi Tusch bekanntgegeben, dass er Mitte November auf dem Remigiusplatz seine „Winter-Weihnacht“ eröffnen möchte – nun hat er beschlossen, mit seinem Genießerdorf bereits am 6. November zum Auftakt des Martinsmarktes zu starten. Geplant sind überdachte Sitzplätze für rund 150 Gäste, Stehtische aus Hörnerschlitten und Futterkrippen, ein Getränkewagen und ein Imbiss-Stand. Bis Januar möchte der Viersener dort Gäste bewirten.

(naf)