Pläne für den Standort Boisheim der Paul-Weyers-Schule

Schule in Viersen: Stadt Viersen saniert den Boisheimer Standort der Paul-Weyers-Schule

1,6 Millionen Euro fließen in neue Fenster, Leuchten, gedämmte Dächer und die IT-Infrastruktur. Los geht es in den Osterferien.

Neue Fenster, neue Leuchten, neu gedämmtes Dach: Die Schulgebäude des Boisheimer Standorts der Paul-Weyers-Schule sollen in diesem Jahr energetisch saniert werden. Außerdem wird die Infrastruktur für die elektronische Datenverarbeitung (IT) ausgebaut. Das hat der Ausschuss für Bauen, Umwelt und Klimaschutz des Stadtrates in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen.

Die Stadtverwaltung schätzt, dass der Umbau insgesamt rund 1,6 Millionen Euro kosten wird. In den Osterferien sollen die Bauarbeiter anrücken – in den Herbstferien sollen Hauptgebäude, Turnhalle und das Nebengebäude für die Nachmittagsbetreuung fertig saniert sein.

Im vergangenen Jahr wurde
der Brandschutz verbessert

Seit 2016 nutzt die Stadt die 1967 errichteten Gebäude an der Pastoratstraße als Teilstandort der Paul-Weyers-Schule. In dem Hauptgebäude mit zwei Etagen unterrichten die Lehrer rund 90 Schüler in vier Klassen. 2018 ließ die Stadtverwaltung den Brandschutz verbessern: Zwischen allen Räumen im Obergeschoss wurden Verbindungstüren eingebaut, so wurde ein Fluchtweg zur neuen, außen liegenden Fluchttreppe geschaffen.

Die geplanten Arbeiten an der IT-Infrastruktur betreffen das Hauptgebäude. Dort sollen unter anderem die Elektroverteilungen, die Blitzschutzanlage und die elektrische Lautsprecheranlage erneuert werden. Die Beleuchtung in den Klassenräumen und die Fenster sollen ausgetauscht, der außen liegende Sonnenschutz und das Flachdach saniert werden – dazu gehört die Dämmung. In den Sommerferien sollen die Arbeiter damit beginnen, die alte Waschbetonfassade zu demontieren und durch eine hinterführte, gedämmte zu ersetzen.

Auch an der Turnhalle werden Dach und Fassade saniert. Im Nebengebäude lässt die Verwaltung Fenster und Sonnenschutz erneuern, das Dach wird saniert und gedämmt, die Beleuchtung in den Gruppenräumen ausgetauscht.

Die Verwaltung plant, dass die Handwerker nicht nur in den Ferien auf dem Gelände sind. „Lärmintensive Arbeiten“ sollen aber weitgehend außerhalb der Unterrichtszeiten ausgeführt werden.

Die Kosten sollen zum Großteil durch Fördergeld gedeckt werden

Die Kosten von 1,6 Millionen Euro werden zu großen Teilen gefördert. Die Stadt rechnet mit 1,25 Millionen Euro aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz II; die für die IT-Infrastruktur nötigen 100 000 Euro sollen mit Geld aus dem Förderprogramm „Gute Schule 2020“ bezahlt werden. Den Brandschutz zu verbessern, hat im vergangenen Jahr 105 000 Euro gekostet. Die Ausgaben hat die Verwaltung 2018 bereits mit städtischen Mitteln beglichen.

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