NRW S28-Verlängerung: „Störfeuer aus Mönchengladbach“

Kreis Viersen/Mönchengladbach · Die Stadt Mönchengladbach will das Gelände für die Trasse der S28 unter Naturschutz stellen. Viersens Landrat sieht die Westverlängerung in Gefahr. Mönchengladbachs Oberbürgermeister hingegen sieht keinen Hinderungsgrund.

 Anwohner der Trasse in Mönchengladbach-Neuwerk sehen die geplante Reaktivierung kritisch. Die Stadt Mönchengladbach will das Gelände zum Naturschutzgebiet machen.

Anwohner der Trasse in Mönchengladbach-Neuwerk sehen die geplante Reaktivierung kritisch. Die Stadt Mönchengladbach will das Gelände zum Naturschutzgebiet machen.

Foto: Ilgner,Detlef (ilg)/Ilgner Detlef (ilg)

Noch im Juli saßen sie einträchtig nebeneinander, unterzeichneten gemeinsam die Absichtserklärung zur Westverlängerung der Regiobahn S28 bis nach Viersen. Jetzt wird die Luft zwischen Viersens Landrat Andreas Coenen (CDU) und Mönchengladbachs Oberbürgermeister Felix Heinrichs (SPD) dicker. Denn die Stadt Mönchengladbach will das Trassengelände der S28 auf Mönchengladbacher Stadtgebiet als Naturschutzgebiet ausweisen. So steht es in einem Entwurf zur Änderung des Regionalplans.