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Kommunikation an Kitas in Viersen bald auch über Kita-App

Kommunikation mit den Eltern : Neue Kita-App für Eltern in Viersen kommt

Erst soll noch das Kita-Personal geschult werden, bevor die Testphase für städtische Einrichtungen startet.

(naf) Erzieherinnen und Erzieher städtischer Kitas in Viersen können bald via Kita-App mit den Eltern der Kita-Kinder kommunizieren. Der Kita-Messenger „Kids Fox“ des Anbieters Fox Education solle bis spätestens März eingeführt sein, informiert Stefan Smitowicz, Leiter des städtischen Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie, auf Anfrage. In den kommenden Wochen werde Kita-Personal geschult, sodass die Mitarbeiter zum Beispiel Elternbriefe und Nachrichten vom Computer aus direkt in die App posten können. Danach sollen die Eltern von den Kitas informiert werden, sobald die App nutzbar ist.

Im Mai 2021 hatte die Viersener CDU beantragt, dass die Stadt ein Konzept zur Einführung einer Kita-App erstellen soll. Der Jugendhilfeausschuss beauftragte die Verwaltung im Juni damit. Im Dezember wollte die Verwaltung das Konzept vorstellen, doch Corona-bedingt wurde die Sitzung abgesagt – deshalb soll das nun in der nächsten Sitzung am kommenden Donnerstag, 27. Januar, 18 Uhr im Forum am Rathausmarkt, nachgeholt werden. Der Jugendhilfeausschuss nimmt die Ausführungen laut Sitzungsvorlage nur zur Kenntnis, ein Beschluss muss nicht gefasst werden. Wie die Stadtverwaltung darlegt, wird die App „Kids Fox“ vorerst für zwei Jahre befristet eingesetzt. Dafür zahlt die Stadt dem Anbieter 9000 Euro. Nach Vorlage der Angebote von drei namhaften Anbietern entsprechender Kommunikations-Apps habe mit Blick auf die geforderte Funktionalität und deren Ausbaufähigkeit „Kids Fox“ überzeugt. Die App werde bereits sehr erfolgreich in den Kindertageseinrichtungen der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Viersen und an mehreren Grundschulen in Viersen – in der Version „School Fox“ – eingesetzt. Im Verlauf der zwei Jahre dauernden Erprobungsphase soll die Kita-App auf ihren Nutzen und Praktikabilität hin geprüft werden. Die Verwaltung weist in der Sitzungsvorlage für den Jugendhilfeausschuss darauf hin, dass auch das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) an der Umsetzung einer Kita-App arbeitet, allerdings mit einer Realisierung frühestens 2023 rechnet: „Sollte zwischenzeitlich ein erfolgversprechendes System seitens des KRZN für die Mitglieder auf den Weg gebracht werden, ist dieses in die weiteren Betrachtungen einzubeziehen.“