Nach Geiselnahme: Kölner Hauptbahnhof wieder offen - aber Verpätungen für Reisende

Nach Geiselnahme: Kölner Hauptbahnhof wieder offen - aber Verpätungen für Reisende

Was die (beendete) Geiselnahme am Kölner Bahnhof für Reisende bedeutet:

Mehrere Stunden nach dem Ende der Geiselnahme ist der gesperrte Kölner Hauptbahnhof wieder freigegeben worden. Das twitterte die Deutsche Bahn am Montagabend. „Gleise 1 bis 9 wieder befahrbar“, hieß es weiter. Es komme aber weiterhin zu Verspätungen rund um den viel befahrenen Schienenknotenpunkt.

Zuvor war der Verkehrsknotenpunkt für mehrere Stunden komplett gesperrt worden. „Die Polizei hat den Bahnhof noch nicht freigegeben“, hatte eine Sprecherin der Deutschen Bahn NRW am Montagnachmittag gesagt. Das Unternehmen geht davon aus, dass eine dreistellige Zahl an Zügen von der stundenlangen Sperrung des Bahnhofs betroffen wurde.

Über die aktuelle Situation für Reisende informiert die Bahn auf ihren Seiten im Netz. Hier wird auch aufgelistet, was die Sperrung für einzelne Regional- und S-Bahnen bedeutet.

Andere Haltepunkte in Köln wie der Deutzer Bahnhof seien weiter erreichbar. Fernzüge, RE-Linien und S-Bahnen sollten umgeleitet werden. Einige Züge endeten vorzeitig.

Der Kölner Hauptbahnhof ist einer der wichtigsten Eisenbahnknoten am Rhein, er liegt im Stadtzentrum direkt neben dem Kölner Dom. Täglich durchströmen ihn rund 1300 Züge und bis zu 280 000 Reisende auf elf Gleisen.

(dpa)
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