Gastronomie: Aus dem Monte wird das Extrablatt

Gastronomie: Aus dem Monte wird das Extrablatt

Im Juni möchte die Kette den Pavillon an der Lindenstraße eröffnen.

Viersen. Den Sommer werden Gäste wieder am Pavillon an der Lindenstraße bei Kaffee, Eis oder einem kühlen Getränk genießen können. Der Vertrag ist unterschrieben: In den kommenden Wochen wird sich das Café Monte ins Café Extrablatt verwandeln.

Die gleichnamige Gastronomie-Kette aus Emsdetten mit deutschlandweit über 40 Filialen hat die Immobilie gemietet. Im Juni soll das Extrablatt eröffnet werden, hofft Marianne Füchter, Mitglied der Geschäftsführung.

Erst einmal werden in dem Pavillon allerdings die Handwerker zu tun haben. "Am Montag werde ich in Viersen sein und mich mit ihnen treffen", sagt Füchter. Was im Einzelnen renoviert werden muss, wisse sie noch nicht. Fest steht aber: Auch in Viersen wird es den typischen Extrablatt-Stil geben - nicht nur bei der Einrichtung. Ebenfalls soll das Konzept "Bistro - Restaurant - Kneipe" umgesetzt werden.

"Unsere Philosophie ist es, alle Altersgruppen anzusprechen", sagt Füchter. Und das den ganzen Tag über. Während es am Morgen ein Frühstücksbuffet geben soll, steht am Abend die Cocktail-Hour auf dem Plan.

Füchter ist davon überzeugt, dass Viersen für dieses Konzept einen Markt bietet. "Ich habe auch gehört, dass das Monte damals schon mal sehr gefragt war", sagt sie und erinnert sich an ihren Besichtigungstermin vor kurzem: "Sehr viele Passanten, die uns da haben stehen sehen, haben gefragt, ob nun endlich etwas Neues kommt."

Im Visier habe sie das Monte schon früher einmal gehabt. "Aber jetzt wurden wir konkret von der Verwaltung des Objekts angesprochen." Bis zur Vertragsunterzeichnung habe es nur deshalb länger gedauert, weil der Besitzer in Amsterdam sitzt.

Seit vergangenem Herbst steht der markante Pavillon in der Innenstadt bereits leer. Die Kette Extrablatt hat erst am vergangenen Donnerstag am Ostwall ihre zweite Krefelder Filiale eröffnet.