Ärger über Raser in Viersen Bruchstraße in Süchteln wird zur „Ortsumgehung“

Viersen · Die Stadt hat die Bruchstraße in Viersen-Süchteln saniert. Seitdem nutzen viele Autofahrer den Feldweg als Ortsumgehung. Anwohner haben sich jetzt zur Interessengemeinschaft „Wir gegen Stadtumgehung“ zusammengetan.

Vor allem morgens und nachmittags rasen Autos über die 2,70 bis 3,50 Meter schmale Bruchstraße, kritisieren Anwohner. Sie fordern nicht zum ersten Mal, dass die Stadt eingreift: Bereits 2008 gab es einen Antrag.

Vor allem morgens und nachmittags rasen Autos über die 2,70 bis 3,50 Meter schmale Bruchstraße, kritisieren Anwohner. Sie fordern nicht zum ersten Mal, dass die Stadt eingreift: Bereits 2008 gab es einen Antrag.

Foto: Ja/Knappe, Joerg (jkn)

Auf der Bruchstraße in Viersen-Süchteln gilt Tempo 30. „Aber die Autos fahren hier viel zu schnell“, hat Anwohner André Bovens beobachtet. Die schmale Straße liegt auf einer Strecke, die Autofahrer gerne nutzen, um den Süchtelner Ortskern zu meiden. „Morgens und abends haben wir hier den Berufsverkehr“, sagt Bovens. „Auch nach 21 Uhr und nachts rasen die Autos hier durch“, ergänzt er. Die Situation habe sich verschlimmert, seit die Straße vor zwei Jahren neu asphaltiert worden sei – „vorher war das eher ein Feldweg mit Schlaglöchern“. Bovens und fünf weitere Anwohner haben deshalb die Interessengemeinschaft „Wir gegen Stadtumgehung“ gegründet und bei der Stadt einen Antrag eingereicht. Sie fordern Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung. „Es geht darum, dass hier Menschen gefährdet sind, die über die Straße gehen“, sagt Bovens.