Prozessauftakt gegen Viersener Anklage – Ehefrau im Schlaf ermordet

Viersen · In der Nacht vom 30. auf den 31. Mai 2023 soll ein Viersener neunmal mit einem 1,7-Kilogramm-Hammer auf seine schlafende Frau eingeschlagen haben. Bereits am ersten Prozesstag am Landgericht zeichnete sich ein Motiv ab.

Vor dem Landgericht Mönchengladbach begann jetzt der Prozess gegen einen Rentner aus Viersen, der auf seine schlafende Frau bis zum Tod mit einem Hammer eingeschlagen und sie gewürgt haben soll.

Vor dem Landgericht Mönchengladbach begann jetzt der Prozess gegen einen Rentner aus Viersen, der auf seine schlafende Frau bis zum Tod mit einem Hammer eingeschlagen und sie gewürgt haben soll.

Foto: Geef

Es klingt nach einem unfassbaren Geschehen: In der Nacht vom 30. auf den 31. Mai 2023 soll ein 75-jähriger Mann mindestens neunmal mit einem Hammer auf seine schlafende Frau eingeschlagen und sie gewürgt haben. Das Opfer erlag noch in der Wohnung seinen schweren Verletzungen. Anschließend rief der Mann den Notruf und zeigte die Tat an; er wurde am selben Tag in Untersuchungshaft genommen. Seit Mittwoch muss sich der Rentner wegen Mordes aus Heimtücke vor dem Landgericht Mönchengladbach verantworten. Laut Anklage soll er in der Tatnacht mit einem etwa 35 Zentimeter langen und 1,7 Kilogramm schweren Hammer in Tötungsabsicht auf seine arg- und wehrlose Ehefrau eingeschlagen haben. Die 73-Jährige erlitt dabei unter anderem ein offenes Schädelhirntrauma, einen Bruch des Jochbeins sowie der Augenhöhle. Würgemale am Hals deuten zudem auf ein Strangulieren hin.