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Tausende Besucher beim Viersener Stadt-Land-Markt

Tausende Besucher beim Viersener Stadt-Land-Markt

In der City gab es alte Handwerkskunst, Ziegen, Schafe und sogar Greifvögel zu sehen.

Viersen. Der Stadt-Land-Markt hat gestern bei sonnigem Wetter viele Tausend Besucher in die Viersener Innenstadt gelockt. „Die Stimmung ist gut. Die Besucher sind relaxt und der Sonnenschein tut das übrige dazu. Wir können von einem sehr gut angenommenen Markt sprechen, der für jeden Besucher etwas bietet“, sagte Christiane Brühl von der Grundstücks-Marketing-Gesellschaft (GMG).

Eine mehr als gut besuchte Innenstadt mit Passanten, die gemütlich entlang der Stände bummeln, bestimmten das Bild. Die Gastronomie, egal ob über die Marktbeschicker angeboten oder von den heimischen Lokalitäten offeriert, war bestens besucht. Besucher machten es sich an den Außentischen bequem und genossen das bunte Treiben.

Auf dem Remigiusplatz war Lernen angesagt. Die Grenzlandschäferei war mit Schafen und Ziegen vor Ort. Günter Radtke und seine Mitstreiter informierten über die Tiere und erklären die Ausbildung der Hütehunde. „Wir möchten den Besuchern den Beruf des Schäfers näherbringen. Viele wissen gar nicht, was es heißt ein Schäfer zu sein“, sagte Radtke. Was es mit Deutschen Riesen und Großwiddern auf sich hat, erfuhren die Besucher am Stand des Dülkener Kaninchenzuchtverein R78. „Der weiße Riese wiegt zwischen 6,5 und acht Kilogramm. Seine Ohrlänge beträgt 20 Zentimeter“, berichtete Dieter van Cruchten. Wissen und Spannung bestimmten auch beim Falkner das Bild. Er erzählte nicht nur über seine Greifvögel, sondern ließ den dicken Lederhandschuh herumgehen. Besucherhände schlüpften hinein und kamen in den seltenen Genuss, einen Greifvogel auf der eigenen Hand sitzen zu haben. „Das ist ein einmaliges Gefühl und das Tollste am ganzen Markt“, meinte Tim (12).

Wie gut regionale Produkte schmecken, konnten die Besucher am Stand von Harald Vienhues testen. „Uns ist es wichtig, die Menschen für die regionalen Produkte zu begeistern“, sagte Vienhues, der immer wieder zum Probieren animierte. Zu den hiesigen Produkten zählt auch der Burgi-Spargel, der aus den Brüggener Anbaugebieten kommt. Große Augen machten die Besucher bei Ria Rosing. Die Niederländerin von der Handwerksgilde „Den Olden Tied“ zeigte die Kunst des Häkeln und Stricken mit Perlen. „Das ist ein über 100 Jahre altes Handwerk.“