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Werner-Jaeger-Halle muss saniert werden

Werner-Jaeger-Halle muss saniert werden

Das Gebäude in Lobberich ist fast 40 Jahre alt. Das Inventar muss teilweise erneuert werden. Und auch ein energetischer Umbau steht in den nächsten Jahren an.

Lobberich. „In der Werner-Jaeger-Halle besteht ein umfassender Unterhaltungs- und Investitionsbedarf.“ So steht es auf Seite 189 im Entwurf des Haushalts 2013 der Stadt Nettetal. Denn die Zeit hat an dem Gebäude genagt: „Vieles ist 30, 35 Jahre alt und muss ersetzt werden“, sagt Rudolf Ucher, Leiter des Immobilien-Managements beim Nette-Betrieb. Der untersucht derzeit zusammen mit der Nette-Agentur und der Kämmerei, wie umfangreich die einzelnen Maßnahmen sind.

Eine Ortsbegehung im Mai 2012 zeigte, dass viel zu tun ist: Die Lüftungs- und Rauchabzugsanlage ist in die Jahre gekommen, der Bühnenboden ebenfalls. Außerdem sollen die elektrischen Anlagen sowie die Dachfläche auf den neuesten Stand gebracht werden.

„Seit Mitte August listen wir alle technischen Anlagen der Werner-Jaeger-Halle auf“, sagt Ucher. Dies Umsetzung wird kostspielig. Im Haushaltsplan sind bis zu 20 000 Euro für „umfassenden Unterhaltungs- und Investitionsbedarfs“ veranschlagt. Sollte die Beseitigung der Mängel mehr Geld kosten, muss in den Etatberatung erneut diskutiert werden.

Ein Kostenfaktor ist laut Ucher die Beleuchtung: „Da sprechen wir über zahlreiche Glühbirnen, die ausgetauscht werden müssen. Ein Fachberater erarbeitet für uns die beste und auch günstigste Alternative.“

Laut Prüfsicherheitsverordnung ist die Stadt der Hallenbetreiber zudem verpflichtet, alle drei Jahre die Stromversorgung und die Notfall-Beleuchtung überprüfen zu lassen. Im kommenden Jahr ist es wieder soweit: Dann reist ein staatlich anerkannter, vereidigter Sachverständiger an.

Aus der Verwaltung heißt es, die Halle soll zukunftsfähig und wirtschaftlich gestaltet werden. Denn sie soll weiterhin genutzt werden können: vom Werner-Jaeger-Gymnasium als Aula, von der Nette-Agentur als Spielort und auch von anderen Veranstaltern.

„Über alternative Spielorte während möglicher größerer Bauarbeiten haben wir noch nicht nachgedacht“, sagt Roger Dick von der Nette-Agentur. Dafür hat er aber auch noch Zeit: Frühestens nach der Kultursaison 2013/2014 soll mit den Arbeiten begonnen werden.