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Weltkindertag: Spiel und Spaß im Schatten der Burg

Weltkindertag: Spiel und Spaß im Schatten der Burg

Das Fest im Ingenhovenpark war ein voller Erfolg.

Lobberich. Kinder haben Rechte, doch Anspruch und Wirklichkeit klaffen weit auseinander. Amnesty International (ai) fordert daher die Umsetzung aller Kinderrechte und hat sie auch beim Weltkinderfest, dass am Samstag zum zehnten Mal im Ingenhovenpark stattfand, in die Öffentlichkeit gerückt. Die Einnahmen des Fests werden in diesem Jahr, in Nettetal in Sprachkurse für Asylbewerber und Flüchtlinge investiert.

Weltkindertag: Spiel und Spaß im Schatten der Burg
Foto: Reimann, Friedhelm (rei)

In Trägerschaft der evangelischen Kirche Lobberich-Hinsbeck und unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Christian Wagner konnten die Kinder mit ihren Eltern bei zahlreichen Spielmöglichkeiten einen schönen Tag erleben. Viele Menschen aus den evangelischen, katholischen und griechisch-orthodoxden Gemeinden, der Moschee, den Kindergärten und Grundschulen, Jugendheimen, der Stadt Nettetal sowie dem Integrationsrat hatten sich für die Organisation zusammengetan.

Für die Kinder stand das Spiel im Vordergrund, ob beim Kistenklettern, Malen, an der Farbschleuder oder bei der legendären Rollbahn. Die dreijährige Lia nahm in der Schminkecke der katholischen Kindertagesstätte St. Sebastian Platz und Leiterin Annette Gartz nahm Pinsel und Schminke zur Hand. Lia wollte als rosafarbene Prinzessin geschminkt werden.

Am andere Ende des Ingenhovenparks war Jongleur Knut mit Streetworker Friedel Plöger dabei, den Kindern Jonglage-Kunststücke vorzuführen. Caner (6 Jahre), hatte es sich am Stand der evangelischen Kindertagesstätte Löwenzahn gemütlich gemacht. Er bastelte mit Mitarbeiterin Andrea Hüpen Bewegungsgespenster, die anschießend auf einem Netz wild durcheinander gewürfelt wurden. Wolf Holzapfel vom Integrationsrat servierte den Kindern derweil kühle Getränke, die bei dem warmen Temperaturen gerne entgegen genommen wurden. lu