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Verbandstag: Ohne Ehrenamtler geht es nicht

Verbandstag: Ohne Ehrenamtler geht es nicht

41 Mitgliedsvereine kamen zum Verbandstag.

Nettetal. Knapp drei Stunden waren nötig, um die umfangreiche Tagesordnung beim Verbandstag des Stadtsportverbandes Nettetal im Rathaus abzuarbeiten. Von den 61 Mitgliedsvereinen hatten 41 Vertreter geschickt. Denen bescheinigten Bürgermeister Christian Wagner und Mitglieder aller im Rat vertretenen Fraktionen eine vorbildliche Arbeit. Sportausschuss-Vorsitzender Johannes Peters: „Viele Ehrenamtliche kümmern sich, um die wichtigen Aufgaben der Vereine, beispielsweise für Kinder, Jugendliche oder Ältere, zu erfüllen.“ SSV-Vorsitzender Willi Wittmann dazu scherzhaft: „Unser gutes Verhältnis wird bleiben, so lange ihr unsere Wünsche erfüllt.“

Die Wahlen erfolgten einstimmig: Willi Wittmann ist Vorsitzender, Jürgen Hendricks Geschäftsführer. Er erhielt für seine Arbeit bei den Veranstaltungen „40 Jahre Nettetal“ langanhaltenden Beifall. Ebenso Alfred Thönnissen, der sich mit vielen Helfern besonders um den Sport-Gala-Ball gekümmert hatte. Pressewart bleibt Heinz-Willi Schmitz, Beisitzer Werner Dermann und Petra Peuten. Neue Beisitzer sind Katrin Buschmann (TV Breyell), Swen Kroll (TSV Kaldenkirchen) und Julia Reese (SF Leuth).

76.000 Euro Einnahmen stehen 57.000 Euro Ausgaben gegenüber. Die Beitragshöhe bleibt.

Eine Ungleichbehandlung sieht der TSV Kaldenkirchen mit den von der Stadt erbrachten Unterhaltungsleistungen für die städtischen Anlagen. Sie benachteilige die Klubs mit eigener Anlage. Die vom Verein jährlich zu erbringende Summe von rund 50 000 Euro sei ein Hindernis bei der Darstellung der Finanzierbarkeit des Neubaus einer Kunstrasenanlage. Der Vorstand befasst sich nun mit dem Thema.

Wagner und Sportdezernent Armin Schönfelder gingen auf die beabsichtige Errichtung eines Betriebs gewerblicher Art (BgA) für die gedeckten Sportstätten ein. Die Stadt muss dann Nutzungsgebühren für die Hallen erheben. Der SSV erhält entsprechende Zuschüsse, die er an die Vereine weitergibt.

Die Technische Dezernentin Susanne Fritzsche stellte die im Bau befindliche Halle in Kaldenkirchen vor. Kosten: 2,4 Millionen Euro. „Ohne das Konjunkturpaket II und die Interessenvertreter in Kaldenkirchen hätten wir das nicht geschafft“, sagte sie.

Jürgen Hendricks ging auf den Sport im offenen Ganztag ein. Der SSV fungiere als Subkoordinierungsstelle. Für dieses Schuljahr rechne man mit mehr als 1000 Übungsstunden. Die Zahlen seien gestiegen, die teilnehmenden Vereine jedoch weniger geworden. Hendricks: „Unsere Zukunft liegt bei den Kindern. Wir müssen den Vereinssport in die Schulen tragen.“ Red