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Pfarrgemeinderat: „Zukunft sieht nicht rosig aus“

Pfarrgemeinderat: „Zukunft sieht nicht rosig aus“

Gibt es 2013 nur noch einen GdG-Rat für ganz Nettetal?

Lobberich. „Wir haben eine lebendige und sehr vielfältige Gemeinde und wollen alles tun, damit es so bleibt. Doch die Zukunft sieht nicht gerade rosig aus“, sagte Werner Backes vom Vorstandsteam des Pfarrgemeinderates (PGR) bei der Pfarrversammlung von St. Sebastian in der „Brücke“.

Etwa 60 Besucher konnte Herbert Föhles (Vorstandsteam PGR) zu der Versammlung begrüßen, die er mit Pfarrer Günter Wiegandt und Werner Backes leitete.

Das Bistum Aachen wolle nur noch eine Pfarrgemeinde für Nettetal. Derzeit gibt es noch sieben Pfarreien mit eigenen Pfarrgemeinderäten und Kirchenvorständen. Wesentliche Verwaltungsaufgaben seien dem Kirchengemeindeverband Nettetal (KGV) unter Leitung von Pfarrer Benedikt Schnitzler übertragen.

Die Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) leitet Pfarrer Günter Puts. Doch das ist dem Bistum Aachen zu wenig. Es wird erwartet, dass 2013 statt der sieben Pfarrgemeinderäte ein GdG-Rat für Nettetal gebildet wird. In den soll jede Pfarre zwei Vertreter entsenden.

„Bisher waren Fusionen immer freiwillig. Das sehe ich hier nicht“, sagte Ralf Schmeink, ebenfalls Mitglied im PGR. Und: „Da wächst nichts zusammen. Da wird zusammengestampft.“

Backes erinnerte, dass in Nettetal die drei Weggemeinschaften funktionieren: „Wir sehen unsere Zukunft in den Weggemeinschaften mit örtlichen Räten.“ Deshalb wolle man versuchen, das bisher von Aachen getragene Konzept, „in die neue Zeit zu retten“. lg