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Neuer Treffpunkt für Breyeller Bürger

Neuer Treffpunkt für Breyeller Bürger

Ab Herbst soll der Generationen-Spielplatz genannte Park verschiedene Altersgruppen anlocken. Für den Bau sind 100.000 Euro eingeplant.

Breyell. Jede Menge los im Park: Kinder toben auf der Wiese, Eltern sitzen gemütlich auf Bänken oder pflücken Äpfel. Rollstuhlfahrer freuen sich am Blütenduft aus den Hochbeeten, sportliche Damen trainieren an Trimmgeräten und ältere Herren schieben eine ruhige Boule-Kugel.

So wird es einmal zugehen auf dem Generationen-Spielplatz in Breyell. Hofft zumindest Susanne Fritzsche: „Das soll ein Treffpunkt für alle Breyeller Bürger werden“, sagte Nettetals Technische Beigeordnete und gab mit dem Spatenstich den Startschuss für die Bauarbeiten.

Noch war nicht viel zu sehen: Erde, Gras und ein paar kleine Bäume. Doch Bagger und Lastwagen waren schon angerückt. Arbeiter standen bereit, um einen Missstand zu beheben: „Breyell ist bislang etwas zu kurz gekommen in Sachen Grünanlagen“, erklärte Fritzsche.

Nun soll im Herzen des Ortsteils — schräg gegenüber dem Friedhof zur Autobahn hin — eine für Nettetal einmalige Anlage entstehen: „Wir sagen Generationen-Spielplatz, aber es wird eher ein Park mit Freizeitmöglichkeiten.“

Zehn Monate dauerte es von der Idee bis zum Spatenstich. Im September 2010 stellte Heike Meinert vom Grünflächenamt das Projekt im Planungsausschuss vor, die Politiker sahen „Beratungsbedarf“, so Ingo Heymann (CDU).

Es folgten Gespräche mit Breyeller Vereinen und den Nachbarn: Curanum-Seniorenpflegezentrum und Kindergarten St. Lambertus. Von „sehr positiver Resonanz“ konnte Fritzsche dann berichten. Damit der Park nicht zum Treffpunkt für Feten und Randale verkomme, soll das Eingangstor abends verschlossen werden.

Als Meinert nun beim Spatenstich Details erläuterte, gab’s Beifall von Breyeller Bürgern und Politikern: „Auf der Fläche mit verschiedenen Elementen können sich alle Generationen betätigen.“ Kosten: 100.000 Euro.

Im Park sind Obstwäldchen und Hecke zur Straße Am Kastell hin vorgesehen, eine so genannte Gabionenwand aus Steinkörben vor der Autobahn, Spielwiese, Wege, Hochbeete, Spiel- und Trimmgeräte und am künftigen Zugang vom Curanum her eine Boule-Bahn.

Schon im Herbst soll der Generationen-Spielplatz benutzbar sein, versprach Fritzsche. Dann wird, hoffen alle Beteiligten, jede Menge los sein im Park.