Neue Mensa ist auf halbem Weg

Neue Mensa ist auf halbem Weg

Das Gebäude soll nach den Herbstferien eröffnet werden.

Kaldenkirchen. „Es wird die schönste Mensa in Nettetal, schöner als in Lobberich“, sagte Susanne Fritzsche, Technische Beigeordnete, am Dienstag Nachmittag beim Richtfest für die gemeinsame Mensa von Haupt- und Realschule.

Dazu konnte Bürgermeister Christian Wagner neben den beiden Schulleitern Hans-Jürgen Küster (Hauptschule) und Waltraud Eikelberg (Realschule) auch Schüler, Handwerker sowie Vertreter von Rat und Verwaltung begrüßen. Wagner unterstrich: „Hier wird das Zwei-Säulen-Modell der Nettetaler Schulpolitik deutlich: Die Gesamtschule in Breyell als Einheitsschule, dazu das Verbundsystem mit den Sekundarstufen (Klassen 5 bis 10) in Haupt- und Realschule und dem Gymnasium, in denen alle Schüler nach ihrer Veranlagung gefordert und gefördert werden. Hier sind alle Schulabschlüsse möglich.“

Verzögerungen hatte es gegeben, weil zum angepeilten Baubeginn Ende 2010 die Preise anzogen. Die Folge war eine erneute Planung und Preisverhandlungen. Fritzsche: „Jetzt sind wir im Zeitplan. Die Mensa wird nach den Herbstferien 2011 in Betrieb genommen.“

Architekt Marcus Birker (Lobberich) erläuterte das Konzept. Das frei stehende Gebäude befindet sich auf halbem Weg zwischen Real-und Hauptschule. Die Architektur sei auf eine multifunktionale Nutzung ausgerichtet. Dank einer schalldämpfenden Deckenkonstrukion seien Musikveranstaltungen möglich.

Ein Novum erlebten die Gäste beim Richtspruch: Kein Zimmermann, sondern Maurermeister Helmut Strömer kletterte mit Susanne Fritzsche aufs Baugerüst. Sein Dachdecker- und Zimmermann-Kollege Dirk Schiffer hatte sich geweigert: „Es gibt keinen Dachstuhl aus Holz, sondern ein tragendes Gerüst aus Stahlbeton. Folglich muss der dafür Verantwortliche den Richtspruch halten.“ lg

Mehr von Westdeutsche Zeitung