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Nettetal stellt Pläne für neuen Baubetriebshof vor

Nettetal stellt Pläne für neuen Baubetriebshof vor

Am alten Standort an der Breyeller Straße baut der Nettebetrieb bis 2017 neue Hallen.

Nettetal. Startschuss für den Neubau des städtischen Baubetriebshofes: Am derzeitigen Standort an der Breyeller Straße werden ab dem vierten Quartal in drei Bauabschnitten eine Fahrzeughalle, ein Werkstattgebäude und ein Sozial- und Verwaltungsgebäude für den Baubetriebshof erstellt.

„Wir errichten damit sozusagen während des laufenden Betriebes Neubauten im Bestand“, sagte Bürgermeister Christian Wagner. Die alten Gebäude seien unwirtschaftlich gewesen und hätten zu hohe Kosten verursacht, so Wagner. Dass nun am alten Standort und nicht, wie zwischenzeitlich geplant, an der Dülkener Straße in Breyell neu gebaut wird, sei finanziell notwendig geworden.

Nettetals Technische Beigeordnete Susanne Fritzsche hatte die künftig überbaute Fläche neben dem jetzigen Bauhofgelände abstecken lassen, um die Dimensionen der Neubauten zu verdeutlichen.

Auf dem mehr als 10 000 Quadratmeter großen Gelände soll im hinteren Bereich die rund 71 Meter lange, offene Fahrzeughalle errichtet werden. Die Halle und das etwa 38 Meter lange westlich angrenzende Werkstatt- und Lagergebäude plante der Geschäftsbereich Immobilienmanagement des Nette-Betriebs in enger Abstimmung mit dem Baubetriebshofleiter und seinen Mitarbeitern.

In der Fahrzeughalle mit einer Höhe von 4,50 Metern werden 63 Betriebsfahrzeuge Platz finden können. Wie die Fahrzeughalle, erhält der Bau des Lagergebäudes ein Flachdach. Der westliche Ortseingang von Lobberich werde durch die prägende Architektur des Gebäudes aufgewertet, so der Architekt Michael Karbenn von der Planungsgruppe dreika aus Krefeld. Der Neubau wird sich im Wesentlichen in die Gebäudeteile zentraler Eingangsbereich, Neben-, Technik- und Funktionsflächen, Verwaltungs- und Sozialgebäude mit Umkleide, Sanitär- und Aufenthaltsräumen im Erdgeschoss sowie Büroräumen im Obergeschoss gliedern. Ende 2017 soll der neue Baubetriebshof für insgesamt rund fünf Millionen Euro fertig sein. tre