Jugendfußballturnier in Nettetal Rhenania Hinsbecks Jüüte-Cup wird immer größer

Nettetal-Hinsbeck · Das Jugendfußball-Turnier des Vereins lockt immer mehr Mannschaften an. In diesem Jahr werden rund 1000 junge Kicker antreten. Für den Klub ist das auch ein organisatorischer Kraftakt.

 So sieht es aus, wenn beim Jüüte-Cup in Hinsbeck der Fußball-Nachwuchs aufläuft.

So sieht es aus, wenn beim Jüüte-Cup in Hinsbeck der Fußball-Nachwuchs aufläuft.

Foto: Rhenania Hinsbeck

Der Jüüte Cup, das große Jugend-Fußballturnier des Sportclubs Rhenania Hinsbeck, geht in die dritte Runde. „Das ist für uns eine logistische Herausforderung, wenn rund 4000 Zuschauer und mehr als 1000 Spieler auf unsere Sportanlage kommen“, sagt Jugendleiter Sebastian Manthey, der mit Paula Russmann von Anfang bis Ende das Turnier organisiert. „Wir müssen dabei an die Zuckerwürfel für den Kaffee genauso denken,  wie an den großen Siegerpokal für die Turniersieger.“ Rund 80 Personen sind dann im Einsatz. Die Eltern backen bis zu 60 Kuchen. Alle Rhenania-Jugendmannschaften spielen mit, fast 250 Kinder.

Das Turnier wird vom
29. Mai bis zum 1. Juni auf der Leo-Vriens-Sportstätte in Hinsbeck ausgetragen. Das hat schon eine lange Tradition. Seit 30 Jahren fand dort schon immer am Fronleichnamstag ein Jugendturnier für die Altersklassen der Jüngsten bis zur D-Jugend statt. „Nach Corona beschlossen die Verantwortlichen, das Turnier ganz neu aufzuziehen. Es sollte ein größeres Turnier mit weitaus mehr teilnehmenden Mannschaften auf die Beine gestellt werden. Das tragen wir jetzt über mehrere Tage aus. Es läuft unter dem Namen ‚Jüüte-Cup’“, erzählt Russmann. Sie hat die sportliche Leitung.

Mirco Wilbers, Tobias Fleischmann, Axel Clemens machen die Stadionsprecher und halten dabei den Überblick. Das Trio sorgt auch für den reibungslosen Ablauf des Mammutturniers. Vier Schiedsrichter regeln das Geschehen auf dem Spielfeld. „Die Spiele werden zentral angepfiffen und beendet“, erzählt Clemens. Fairness wird dabei großgeschrieben. „Trainer und Betreuer auf beiden Seiten begrüßen sich zu jedem Spiel per Handschlag, dann gehen sie auch besser miteinander um“, meint Clemens. „Im Mannschaftssport lernen die Kinder, zu gewinnen und zu verlieren. Im Team haben sie eine Chance.“

Rhenania Hinsbeck spielt auf zwei nebeneinanderliegenden Fußballplätzen, die in vier Kleinspielfelder aufgeteilt sind. Von Jahr zu Jahr wächst das Turnier: Waren es beim ersten  Jüüte-Cup 2022 noch 80 teilnehmende Teams, wurde 2023 bereits die Hunderter-Marke mit 108 teilnehmenden Mannschaften geknackt. „Bislang meldeten sich zum dritten Jüüte-Cup bereits rund 140 Teams an, vereinzelt sind in den Altersklassen D-, C- und B-Jugend noch Startplätze frei“, sagt Russmann. „Unser Verein legt besonderen Wert auf den Zusammenhalt und den Heimatbezug. Aus diesem Grund wurde das Jugendturnier auch nach dem Jüüte benannt. So wurden früher die Hinsbecker bezeichnet.

Das Jugendfußballturnier hat sich weit über die Grenzen Hinsbecks einen Namen gemacht. „In den vergangenen zwei Jahren nahmen Mannschaften aus vielen Teilen von Nordrhein-Westfalen teil. So waren schon Teams aus Köln, Gelsenkirchen, Duisburg, Bottrop und Leverkusen vertreten und haben sich auch für 2024 wieder angemeldet. „Einige Teams verbinden mit unserem Turnier auch ihre Abschlussfahrt und übernachten in der Jugendherberge oder im Feriendorf des Landessportbundes in Hinsbeck“, erzählt Russmann. „Für das internationale Flair sorgen Teams aus den Niederlanden.“

 Am Fronleichnamstag eröffnen die Bambini-Teams den diesjährigen Jüüte-Cup. „Im Vordergrund steht hier der Spaß, alle gehen als Sieger vom Platz“, erläutert Russmann. Weiter geht es am frühen Freitagabend für die ältesten Jugendspieler. Auf Kleinfeld wird in der Altersklasse der B- und C-Jugend jeweils ein Sieger gesucht. Am Samstagmorgen dürfen dann auch die F-Jugendlichen spielen. Den Abschluss des dritten Jüüte Cups machen 24 E-Jugendteams am Samstagnachmittag.

Neben den Fußballspielen bietet das Jugendturnier zusätzliche Attraktionen, unter anderem Glitzertattoos, Fußballdarts und eine Tombola. Die Verantwortlichen bekamen bisher von allen Seiten immer sehr viel Lob. „Da gibt es Vereine, die wiederkommen und schon fürs kommende Jahr ihr Quartier in Hinsbeck buchen“, sagt Russmann.

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