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Tier der Woche: Marie saß im Karton vor einem Supermarkt

Tier der Woche : Marie saß im Karton vor einem Supermarkt

Ein Kätzchen und seine Geschwister suchen ein neues Zuhause.

Nettetal/Kempen. Hübsch, selbstbewusst und neugierig: Die kleine schwarz-weiße Katze Marie ist neun Wochen jung. Mit ihren fünf Geschwistern und ihrer Mutter ist sie einfach in einen Karton gepackt worden. Zugeklebt hat ein Unbekannter das Paket vor einem Kempener Supermarkt abgestellt. Der Nettetaler Tierheimleiter Ralf Erdmann hat für solch ein Verhalten nur ein Kopfschütteln. Es sei an diesem Tag bereits heiß gewesen, und die Katzen hätten Glück gehabt, dass aufmerksame Passanten den Karton öffneten.

Mittlerweile hüpft Marie wieder putzmunter und zufrieden umher. Sie lässt sich anfassen und streicheln.

Obwohl die Zahlen der Katzenwelpen im Tierheim derzeit noch nicht explodiert sind wie in den Jahren zuvor, betont Erdmann ausdrücklich, wie wichtig die Katzenkastration ist. Dabei sei es egal, ob es ein männliches oder weibliches Tier ist. „Wer ein Tier unkastriert umherlaufen lässt, fördert Tierleid.“

Doch zurück zu Marie: Optimal wäre es, wenn sie mit einem weiteren Geschwisterchen vermittelt werden könnte. „Gerade bei Jungkatzen ist es ideal, sie zu zweit zu halten: Sie können sich prima miteinander beschäftigen“, sagt Erdmann. Dann stünden die Chancen gut, dass Möbel und Tapeten heil bleiben. „Auch die Eingewöhnungsphase im neuen Zuhause klappt zu zweit besser.“ Marie würde sich nicht einsam vorkommen.

Kontakt: Tierheim Nettetal, Tel. 02153/3785.

www.tierheim-nettetal.de.