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Lieber Brot statt Süßigkeiten

Lieber Brot statt Süßigkeiten

Ein Bäcker rät zu gesundem Essen, ein Geigenbauer erzählt von Geheimnissen, eine Sängerin ist unterwegs, ein Bouler lädt ein und ein Autor geht ins Altenheim.

Nettetal. Tägliches Brot: „Als Konditormeister backe ich zwar gerne Süßes, aber das Wichtigste beim Bäcker ist natürlich das Brot“, sagt Willi Janssen (56) aus Kaldenkirchen. Der Grund: „Gutes Brot ist einfach gesund, hat viele Ballast- und Nährstoffe“, weiß Bäcker Janssen. Über 20 Brotsorten backt er täglich, Weizenmischbrot, doch vor allem Sorten wie Kraftkornbrot. Er ist einer der letzten selbstständigen Bäcker in Nettetal: „Unser Familienbetrieb besteht jetzt seit 125 Jahren, ich führe ihn in vierter Generation.“ Zum Tag des Butterbrots am 27. September rät er nicht nur Kindern: „Statt Süßigkeiten in der Pause lieber ein gesundes, lecker belegtes Brot essen.“ Und welches Brot mag Bäcker Janssen selbst am liebsten? „Unser Schwarzbrot!“

Geheime Kunst: „Die Lacke der berühmten Geigenbauer aus Cremona sind immer noch ein Rätsel“,macht Bernhard Zanders (52) neugierig. Einen spannenden Vortrag über die Kunst des Instrumentenbaus hält der Geigenbauer aus der Stammenmühle in Hinsbeck morgen beim Evangelischen Männerkreis Lobberich-Hinsbeck (20 Uhr, Parkstübchen).

Schöne Lieder: „Ich bin solo unterwegs mit ganz neuem Programm“, macht Dia neugierig. Die Sängerin und Liedermacherin, die lange in Nettetal lebte und zuletzt mit der Band Farfarello tourte, ist mal wieder in der Gegend: „Mit ganz neuem Programm“ tritt Dia am 5. Oktober in der Musik-Kneipe Stradivari, St. Huberter Straße 20, in Kempen auf. Der Vorverkauf läuft.

Schnelle Kugel: „Zur offenen Stadtmeisterschaft laden wir herzlich ein“, wirbt Heinz Winkelmann (60/Foto) vom Vorstand des Vereins Nette-Bouler. Am 3. Oktober (Tag der deutschen Einheit) ab 10 Uhr treffen sich alle, die gern Boule spielen, ab 10 Uhr im Ingenhovenpark in Lobberich. Infos und Anmeldungen bei Heinz Winkelmann, Tel. 0176/20 92 61 73.

Besonderer Tatort: „Ich bin im Breyeller Krankenhaus zur Welt gekommen, an dem Ort, an dem heute das Curanum steht“, erzählt Arnold Küsters (59). Der Krimi-Autor liest am Donnerstag beim Weinfest im Seniorenpflegezentrum Breyell, Loirfeld 1, Tel. 02153/7350, aus seinem ersten Krimi „Mord am Lambertiturm“. Just neben diesem Turm finden übrigens ab Freitag die Nettetaler Literaturtage statt.