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Jugendkulturfestival: Zehn Stunden lang Musik, Tanz und Sport

Jugendkulturfestival: Zehn Stunden lang Musik, Tanz und Sport

Zum vierten Festival am 9. Juli werden 100 Akteure erwartet.

Schaag. „Das vierte Jugendkulturfestival (JuKuFe) auf dem Bolzplatz Speck am 9. Juli wird eine ganz große Sache“, ist sich Streetworkerin Marie-Luise Hellekamps sicher. Mit den anderen Organisatoren hat sie das Programm des zehnstündigen Festivals vorgestellt. Es gibt Konzerte und Streetball, Tanz-, Skater- und BMX-Vorführungen.

40 Jugendliche helfen ehrenamtlich, rund 100 Teilnehmer werden erwartet. Im Gegensatz zu den Vorjahren verdoppelt sich die Fläche des Festivals. „Jugendliche und jugendfördernde Vereine veranstalten den Tag für andere junge Leute“, sagt Dirk Engels vom Jugendheim Oase in Breyell.

Die Highlander Nettetal bauen einen Parcours zum Testen des Schotten-Sports auf, SuS Schaag bietet eine Fußballschule mit drei Stationen an. Es gibt Stände von Jugendberufshilfe, Donum Vitae und Radio Nettetal. Die Jugendfeuerwehr hilft beim Aufbau und stellt einen Sprenkler zur Abkühlung auf — wenn es denn der erhoffte warme Sommertag wird.

Eröffnet wird das JuKuFe von der Trommelgruppe der Comeniusschule. Live-Musik gibt es von „St.AR Records“ (Hip Hop), „OK“ (Charts/Rock), „Public Resistance“ und „Naturtalent“ (beide Punkrock).

Die Tanzgarde der Blauen Funken Breyell hat um 14 Uhr auf der asphaltierten Fläche ihren Auftritt. Dort zeigen die Skater ab 16.15 Uhr ihre Tricks. Sprayer, die eine der insgesamt sechs, jeweils zwei mal 1,50 Meter großen weißen Wände besprayen wollen, sollen sich anmelden (siehe Kasten). Alle Kunstwerke werden für soziale Zwecke versteigert.

„Beim JuKuFe handelt es sich um eine jugendfördernde, keine kommerzielle Veranstaltung“, sagt Hellekamps. Einzige Einnahme ist der Getränkeverkauf. Die Macher suchen noch jemanden, der einen Getränkestand günstig oder gar kostenlos stellt. „Auch Bäcker und Metzger, die belegte Brötchen für die Ehrenamtler geben, wären toll“, sagt Hellekamps.

Die Anwohner werden vorab schriftlich informiert, Flyer und Plakate stadtweit verteilt. Anders als in den Vorjahren wird der Feldweg zum Bolzplatz gesperrt. Besucher werden gebeten, Fahrräder oder den öffentlichen Nahverkehr (Buslinien 064 und 074) zu nutzen.