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Frust und Rücktritte beim „Schaager Kreis“

Frust und Rücktritte beim „Schaager Kreis“

Im März 2013 will der komplette Vorstand seine Ämter niederlegen.

Schaag. Der Frust scheint groß zu sein bei der Interessengemeinschaft „Schaager Kreis“. Im März 2013 wollen alle Vorstandsmitglieder zurücktreten. Und bis dahin sind — bis auf wenige Ausnahmen — keine eigenen Veranstaltungen geplant. An gemeinsamen Veranstaltungen in Schaag wolle man sich aber beteiligen. Dies wurde bei der Jahreshauptversammlung bekannt gegeben.

Außer den sieben Vorstandsmitgliedern kamen von 98 IG-Mitgliedern nur sechs zur Versammlung in die Hubertus-Schule. Bei den 21 Vorstandssitzungen in 2011 tauchte nur einmal ein Bürger auf, als es um die Beschneidung von Bäumen an einem Fußweg ging. Und auf der Homepage des Vereins gab es nur 487 Besucher. Vorsitzender Heinz Huber: „Wir sind alle Realisten und wir haben den Eindruck, dass unsere Arbeit nicht wahrgenommen wird.“ Um Platz für neue Kräfte zu machen, habe der komplette Vorstand einstimmig den Rückzug beschlossen. Aber man wolle nicht, dass sich der „Schaager Kreis“ auflöst.

Renate Dyck versuchte, die Wogen zu glätten. Sie bescheinigte der Interessengemeinschaft mit der Ernennung Schaags zum sechsten Nettetaler Stadtteil riesengroß gestartet zu sein. Zur Erklärung: Am 22. November 1994 hatte der Stadtrat beschlossen, dass Schaag Nettetals sechster Stadtteil wird. Danch gründete sich der Schaager Kreis zur Unterstützung der Ratsmitglieder.

Zurück zu Renate Dyck: Sie regte an, die Zeit bis zur Jahreshauptversammlung im nächsten Jahr zu nutzen, um für frischen Wind zu sorgen. Dyck: „Bei einem Aufgeben würde die Stimme des ,Schaager Kreises’ sehr fehlen.“ ww/dh

“ Wegen der geringen Resonanz finden die öffentlichen Sitzungen des Vorstands des Schaager Kreises nur noch alle vier Wochen statt. Der nächste Termin ist am 19. März um 18.30 Uhr im „Kindter Eck“, Kindter Straße 3.