Filmmacher Kai Jansen plant neuen Actionstreifen

Projekt aus Nettetal : Hinsbecker Filmemacher plant sein erstes Kinoprojekt

Der 28-jährige Freizeit-Regisseur Kai Jansen sucht nun Sponsoren für einen abendfüllenden Kung-Fu-Spielfilm.

Filmemacher Kai Jansen ist aufgeregt. Seine beiden Kurzfilme „Agent Wu“ und „Agent Wu 2“ sind für das Action-Filmfestival in Indien nominiert. „Am 30. Februar fällt die Entscheidung, ob ich einen Preis gewinne“, sagt der Hinsbecker.

Der studierte Produktdesigner ist als Produktfilmer und Mediengestalter in einem Heinsberger Unternehmen angestellt. In seiner Freizeit setzt er actionreiche Kurzfilme um. Die Leidenschaft fürs Filmen begleitet den 28-Jährigen schon seit der Kindheit. Seit dem sechsten Lebensjahr ist er aktiver Kampfsportler; deswegen begeistern ihn Actionfilme mit spannenden Stunts.

In seinen Kurzfilmen wirken etwa Stuntmen der bekannten Serie „Alarm für Cobra 11“ mit. Jetzt hat Kai Jansen den ersten Schritt über den Kurzfilm hinaus gemacht.

Filmemacher sucht auch
deutsche Sponsoren

Über die Filmszene entstand der Kontakt zur rumänischen Schriftstellerin Ramona Lee Soo-Jun. Die Drehbuch-Autorin möchte ihr international preisgekröntes Drehbuch „Kung Fu Bodyguard“ von Jansen verfilmen lassen. „Derzeit stecken wir in der Phase der Sponsorensuche“, sagt der 28-Jährige. Die Investmentpläne lägen bei Investoren: „Wir hoffen, dass wir die für den Dreh benötigten Mittel erhalten. Wir sind auch auf der Suche nach deutschen Sponsoren.“

Für die Rollen im Film sind hauptsächlich Darsteller und Stuntmen aus Großbritannien aber auch aus Thailand, Belgien, Italien und den USA vorgesehen. Dazu gehört auch der gebürtige Niederländer Ron Smoorenburg, der in Thailand lebt. Er spielte unter anderem im Film „Jackie Chan ist Nobody“ mit Jackie Chan. Gedreht werden soll in London und auch in Nordrhein-Westfalen. „Für März ist ein Treffen mit der gesamten Crew in London geplant“, berichtet Jansen.

Neben den Plänen für das Kinoprojekt dreht der 28-Jährige derzeit den dritten Teil von „Agent Wu“. Langeweile kennt der Hinsbecker zurzeit nicht. Zumal er auch noch als Trainer für Selbstverteidigung und Kung Fu unterwegs ist. Mit seinen Schülern nimmt er regelmäßig auch an internationalen Meisterschaften teil.

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