Festtag rund um die Möhre

Festtag rund um die Möhre

Beim 1. Lobbericher Möhrenfest kamen viele Besucher zum alten Markt. Nächstes Jahr soll es eine Neuauflage geben.

Lobberich. Um das Fazit der Veranstalter des 1\. Lobbericher Möhrenfestes vorweg zu nehmen: 2014 soll es auf jeden Fall eine Neuauflage geben. „Wir sind mit dem Ergebnis mehr als zufrieden“, sagt Jörg Großmann vom Reisebüro am Park, einer der Initiatoren der Veranstaltung. Viele Besucher trotzten dem zu Beginn schlechten Wetter und kamen zu dem Fest, bei dem sich alles um die für Lobberich typische gelbe Möhre drehte: Saft für die kleinen und Schnaps für die großen Besucher, zudem Kuchen, Waffeln, Muffins, Suppe und vieles mehr auf der Basis des Wurzelgemüses.

Das Thema hatten beim verkaufsoffenen Sonntag fast alle Lobbericher Geschäfte aufgegriffen. So dekorierten sie mit Möhren oder boten neben ihrem üblichen Sortiment entsprechende Tages-Spezialitäten an. „Als hätten die Lobbericher auf ein Pendant zum Ferkesmarkt gewartet“, freute sich Großmann.

Er war es, der gemeinsam mit Jörg Sommerfeld vom Lobbericher Werbering die Idee zum Möhrenfest hatte. Die Teilnehmer der „Stammtischrunde“ — dort treffen sich immer wieder Mitglieder des Werberings, des Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV) sowie an der Stadt interessierte Bürger — nahmen die Idee schnell auf. „Ein halbes Jahr Vorbereitung haben wir gebraucht“, sagte Großmann.

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen — nicht nur wegen der großen Pappmöhren in der Stadt. Die beiden Veranstalter — Werbering und VVV — hatten ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Auf dem alten Markt gab es Musik von Joe Kiki und Straßenmusikern aus Düsseldorf, der evangelische Kindergarten „Löwenzahn“ lud zum Möhren-Zähl-Wettbewerb ein. Zudem stellte der Thielenhof eine Saftpresse bereit und bot den Besuchern allerlei Leckereien rund um die Karotte an.

Im Hotel Stadt Lobberich veranstaltete Helmut Schatten einen Wettbewerb im Muurejubbel-Kochen. Den Hauptgewinn — einen Essens-Gutschein — gewann Isabelle Koch aus Hiddenhausen (nahe Bielefeld), die das Gericht nach einem alten Familienrezept zubereitete. Den zweiten Rang belegte Margaret Hüpen vom Eiscafé Hüpen. In ihrem Café an der von-Bocholtz-Straße gab es passend zum Fest Möhrentorte und -schnaps.

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