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Auszeichnung: Die schönsten Fackeln aus Hinsbeck

Auszeichnung: Die schönsten Fackeln aus Hinsbeck

Zum 110-jährigen Bestehen veranstaltet der Martinsverein in Hinsbeck einen Wettbewerb für Kinder.

Hinsbeck. Wüstenlandschaften, Pyramiden, chinesische Drachen, Hundertwasser-Fassaden — und sogar das ostdeutsche Ampelmännchen haben die Hinsbecker Kinder in Fackelmotive umgesetzt. „Ich bin begeistert von der Schaffenskraft unserer Jugend“, sagte Loni Kreuder. Die international anerkannte Künstlerin lobte am Freitagabend in der Volksbank die Vielfalt der zur Prämierung eingereichten Fackeln.

Loni Kreuder sowie Bildhauer und Steinmetz Manfred Mangold waren erstmals als Juroren zu einem Fackelwettbewerb eingeladen. Zum 110-jährigen Bestehen hatte der Martinsverein den Wettbewerb ausgelobt. Kindergärten, Grundschule und Comeniusschule hatten nach einer schulinternen Ausscheidung der Jury die 40 schönsten Fackeln vorgestellt. Die Jury bestand neben Kreuder und Mangold aus dem Vorsitzenden des Verkehrs- und Verschönerungsvereins (VVV), Peter Beyen, dem Ortsvorsteher Heinrich Ophoves, dem Leiter der Hinsbecker Volksbank, Stefan Terporten, dem Martin-Darsteller Martin Dellen und dem Vorstand des Vereins: Birgit Schumacher, Gisela Seliger und Rainer Klingen.

Manfred Mangold war begeistert: „Die Bewertung fällt schwer. Eigentlich hätte jeder einen Preis für seine Mühen und Sorgfalt verdient.“ Und auch Ortsvorsteher Heinrich Ophoven fand: „Sehr schön, dass so viele Kinder mitgemacht haben und so erfuhren, dass man nicht alles kaufen muss, sondern auch selbst etwas schaffen kann.“

Loni Kreuder, von der weltweit 20 Großplastiken im öffentlichen Raum zu sehen sind und deren Arbeiten in Gärten und Häusern prominenter Kunstliebhaber in den USA, Niederlanden, Frankreich, aber auch in Indien und Moskau stehen, wurde bei der Prämierung an ihre Kindheit erinnert. „Ich habe die Körnerschule in Viersen besucht und dort als Grundschülerin an einem Fackelwettbewerb teilgenommen und gewonnen. Mein Gewinn waren ein Paar Strickhandschuhe und eine extra Martinstüte.“