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Kresi Viersen: Infektionszahlen und neue Corona-Maßnahmen

Corona-Maßnahmen und -Infektionen : Zahlen und Infos vom Kreis Viersen

. (sk) Am Donnerstag wurden 66 neue Infekonen mit dem Corona-Virus bekannt. Aktuell gelten damit 416 Personen im Kreis Viersen als infiziert. Unter den Neuinfektionen befindet sich nach Angaben des Kreises je ein posiv getestetes Kind aus der Kita Kaiserpark in Waldniel sowie der Kita Nettetopia in Nettetal.

Drei Personen gehörten zur Reisegruppe aus Norddeutschland – damit sind es in dieser Gruppe insgesamt 27 Infizierte. Zwei Kontaktpersonen gehören einer Pilgergruppe an, eine von ihnen besucht das Rhein-MaasBerufskolleg in Kempen. Zudem sei ein Schüler der Gesamtschule Nettetal ist positiv auf das Virus getestet worden. Außerdem sei ein Mitarbeiter im Altenheim Marienheim in Hinsbeck betroffen. Die Zahl der neuen bestägten Fälle in den vergangenen sieben Tagen pro 100 000 Einwohner steigt damit von 116 auf 125.

Auch vom Kreis wurden die Beschlüsse von Bund und Ländern am Donnerstag bestätigt. Landrat Andreas Coenen: „Wir müssen alles tun, um die zweite Welle der Pandemie einzudämmen. Das bedeutet leider auch, dass wir noch einmal das kulturelle Angebot des Kreises für die nächste Zeit stark einschränken müssen.“ Die Beschlüsse von Bund und Ländern seien sinnvoll.

Auch die Kreisvolkshochschule sei von den Schließungen betroffen: Alle Kurse würden ausgesetzt, gegebenenfalls gebe es Angebote im Live-Stream. Ausgenommen seien schulabschlussvorbereitenden Kurse sowie die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) geförderten Integrationskurse: Sie finden weiter im Präsenzunterricht statt.

An der Kreismusikschule müssen Kurse, Proben und Workshops ruhen, Aufführungen fallen aus. Instrumental- und Gesangsunterricht sollen aber wenn möglich weiterlaufen,  allerdings mit Mund-Nasen-Bedeckung. Dezentrale Unterrichtsangebote in den Schulen und Kitas werden weiterhin angeboten

Wie der Kreis zudem mitteilte, will Landrat Andreas Coenen den Krisenstab des Kreises wieder hochfahren. Fortan solle der Krisenstab wieder anlassbezogen zu regelmäßigen Treffen zusammenkommen, in denen über das weitere Vorgehen beraten wird und Maßnahmen umgesetzt werden. Als die Infektionszahlen im Sommer deutlich zurückgegangen waren, habe der Landrat den Krisenstab in den Stand-by-Modus versetzt, „um die Kräfte zu schonen“.

Allerdings sei die Arbeit des Krisenstabs auch im Sommer kontinuierlich fortgesetzt worden. Wichtige seiner Funktionen seien auf die Ämter, besonders auf das Gesundheitsamt, verlagert worden. Um die zusätzlichen Aufgaben zu bewältigen, sei das Gesundheitsamt personell deutlich aufgestockt worden. Auch die Abstimmungen mit den kreisangehörigen Kommunen seien ununterbrochen fortgeführt worden. Ausgesetzt waren in den vergangenen drei Monaten lediglich die Sitzungen des Krisenstabs unter Beteiligung der Polizei, der Feuerwehr und verschiedener Ämter der Kreisverwaltung.