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Willich/Tönisvorst: WZ-Leser schicken Fotos von ihren grünen Vorgärten

Willich/Tönisvorst: Grüne Vorgärten : Viel Grünes im Postfach

Leser haben den Aufruf der WZ zum Anlass genommen, der Redaktion ihre blühenden „Oasen“ vor der Haustür im Foto zu zeigen. Hier präsentieren Willicher ihre Vorgärten.

Spötter behaupten, manch einer müsse nur noch durch seinen Garten kehren, weil dort so viel Fläche asphaltiert sei. Ein Trend – Fragezeichen? Ausrufezeichen! Man muss nicht mehr flüstern, dass in Neubaugebieten manch Vorgarten mit zwei Sträuchern auskommt.

Aber: Ein Umdenken wird spürbar. Es geht weg von grauen Gärten hin zu blühenden Beeten. Die müssen nicht immer Arbeit machen, wenn man sich beraten lässt, welche Stauden wie viel Licht und wie viel Wasser benötigen. Viele Kommunen wollen Bepflanzung wieder regeln und bieten in den Fragen ihre Unterstützung an.

Immer wieder begegnet einem in der Stadt das Thema privates und öffentliches Grün. In der vergangenen Woche wurde beispielsweise im Tönisvorster Bau- und Umweltausschuss die Kritik eines Anwohner erörtert, der sich über „Kahlschlag“ ärgerte. Er kritisierte, dass im Naherholungsgebiet am Düngelshof Grün stark beseitigt wurde. Immer mehr Bürger machen sich Sorgen angesichts von Insekten- und Bienensterben.

„Schicken Sie uns doch was Grünes“ hat die WZ-Redaktion das begrünende Thema aufgegriffen und Sie, liebe Leser, vor zwei Wochen gebeten, Bilder zu mailen. Viel Blühendes ist uns seitdem ins Postfach gelegt worden. Aus Kempen, Grefrath, Tönisvorst und Willich.

Wir zeigen heute eine Auswahl an Fotos, die uns passionierte (Hobby)-Gärtner vor allem aus den Willicher Stadtteilen zugesandt haben.

Sie sind Werbebotschafter für individuell gestaltete (Vor-)Gärten, in denen Kies, Steine und Pflaster hinter Pflanzen zurückstehen müssen.

Vielen Dank für jede Einsendung. Und allen Gärtnern weiterhin viel Muße im und Freude am eigenen Grün.