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Weltkindertag in Kempen mit zahlreichen Angeboten für Kinder

Kinder im Mittelpunkt : Action auf der Burgwiese zum Weltkindertag

Beim Familienfest an der Kempener Burgwiese gab es Angebote aller Couleur sowohl für kleine als auch große Kinder.

(evs) Das traditionelle Familienfest zum Weltkindertag fand am Samstag endlich wieder in dem Format statt, wie es vor Corona üblich war. Vor zwei Jahren wurden für die Kinder Tüten gepackt, im letzten Jahr agierten die Teilnehmer an ihren jeweiligen Standorten. Doch die Konzentration an der Burg dürfte die optimalere Form sein, wie die guten Besucherzahlen zeigten. Auf dem Parkplatz und auf der Burgwiese gab es Angebote für größere und kleinere Kinder, ausgerichtet von städtischen und privaten Akteuren, Familienzentren, Sportvereinen und Grundschulen. Fröhliches und zwangloses Vergnügen für Kinder und ihre Eltern und Großeltern verband sich dabei mit Informationsmöglichkeiten.

„An der Burg bewegt sich was“ lautete das diesjährige Motto. Auf dem längeren Parkplatzteil konnten die Kinder ihre Geschicklichkeit beim Fahrradparcours unter Beweis stellen. Ein Renner war der Stand der Kita Schlösschen aus Tönisberg. Dort bastelten die Kinder Haarkränze aus seidigen Kunststoffblumen. Übrigens auch Jungen. „Die bevorzugen dann blaue Blumen“, berichtete Kita-Leiterin Nicole Kisker. Etwas rätselhaft ist zunächst das Geschehen am Stand des Betreuungsdienstes Detlev Schürmann. Mittels eines Trichters füllt die fünfjährige Finnja Mehl in einen Luftballon. Zusammengeknotet und mit einem Gesicht versehen, wird daraus ein „Antistressball“, der geknetet und geknuddelt werden kann. Mia (2) und Paula (6) bemalen mithilfe von Schablonen kleine Leinenbeutel am Stand des Felix Netzwerks für Familien mit psychisch erkrankten Eltern. Mit Salatschleudern entstehen am Stand des Familienzentrums Unterweiden zauberhafte Kunstwerke.

Auf der Burgwiese ist mehr Action angesagt, etwa beim Aufblasen großer Seifenblasen, Eierlaufen, Minigolf oder Riesenmemory. Dort werden auch Eltern und Großeltern aktiv. Das Organisationsteam bildeten die Koordinierungsstelle Frühe Hilfen und das Familiennetzwerk der Stadt Kempen sowie die Familienzentren Kempen-Mitte und Unter den Weiden.