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Weihnachtsmarkt: Preise sollen intern bleiben

Weihnachtsmarkt: Preise sollen intern bleiben

Etwa fünf Stunden hat der neue Veranstalter am Donnerstag mit Stadt und Werbering gesprochen.

Kempen. Knappe fünf Stunden — so lange haben Vertreter von Stadt und Werbering am Donnerstag mit dem neuen Veranstalter der Weihnachtsmärkte, der Firma „XDream“ aus Bergisch-Gladbach, zusammengesessen. Ein Thema der Gesprächsrunde war die Erhöhung der Standmiete, über die bisherige Händler von „XDream“ informiert worden waren. So erklärte die St. Huberter Kunsthandwerkerin Heike Panzer in der vergangenen Woche, dass sie künftig 690 statt bisher 220 Euro für die vier Wochenenden in Kempen bezahlen soll (die WZ berichtete).

Panzer war nicht die einzige Händlerin, die sich beim Werbering über die Preiserhöhung beschwert hat. „Wir hatten mehrere Beschwerden. Unter anderem deshalb haben wir uns mit ,XDream’ getroffen“, sagte am Donnerstag Werbering-Vorsitzender Reinhard Stein. Ob es jetzt aber möglicherweise zu Preisreduzierungen kommt, wollten weder Stein noch „XDream“-Geschäftsführer Henning Schmitz bestätigen. „Es war ein gutes Gespräch. Und ich kann nur jedem Händler empfehlen, sich beim Veranstalter zu melden, um noch einmal über die Modalitäten zu sprechen“, so Stein. Aus seiner Sicht wird „XDream“ die Irritationen mit den Händlern aus der Welt schaffen.

Henning Schmitz sagte, dass sein Unternehmen offen für Gespräche ist: „Jeder Händler ist bei uns willkommen.“ Zur Preisgestaltung wollte er sich aber im Gespräch mit der WZ nicht mehr äußern. „Das ist eine interne Angelegenheit zwischen den Händlern und uns.“

Werbering-Chef Stein erklärte, dass er mit den bisherigen Vorbereitungen des neuen Veranstalters „sehr zufrieden“ ist. Er bekräftigte, dass die Veränderungen, die „XDream“ anstrebt, in enger Abstimmung mit dem Werbering umgesetzt werden: „Wir wollen diese Veränderungen für den Kempener Weihnachtsmarkt.“ Deshalb habe man sich auch, wie schon berichtet, vom bisherigen Veranstalter Gaudium getrennt.

Zu den Veränderungen gehört laut Stein unter anderem eine „bessere Mischung“ der Stände auf dem Buttermarkt. „Wir wollen, dass der Buttermarkt keine reine Gastronomie-Fläche mehr ist.“ Henning Schmitz hatte bereits angekündigt, dass auf dem Buttermarkt 20 bis 30 Hütten aufgestellt werden, die weihnachtlich dekoriert sein sollen.

Diese Weihnachts—Deko wünschen sich Werbering und „XDream“ auch für die übrigen Stände in der Altstadt. Stein: „Es soll ein deutlich besseres Bild entstehen. Händler, die sich an die Vorgaben halten, sind in Kempen willkommen.“ tkl