Weihnachtliche Nachrichten aus St.Hubert

Neues vom Kendel-Flüsterer: Große Vorfreude auf den Weihnachtsmarkt

Festliche Themen rund um Advent und Weihnachten gibt es im Kendel-Geflüster.

Die erste Kerze brennt, mit großen Schritten nähern wir uns dem Weihnachtsfest. Klar, dass auch der St. Huberter Weihnachtsmarkt vor der Tür steht. Und der wird immer mit großem Engagement auf die Beine gestellt. Am dritten Adventssonntag, 16. Dezember, gibt es von 11 bis 18 Uhr rund um die Pfarrkirche St. Hubertus Stände, an denen allerlei Selbstgemachtes, Schönes und Leckeres angeboten wird. Dazu laden von 12 bis 18 Uhr die Geschäfte zum verkaufsoffenen Sonntag ein. Der gemütliche Markt ist für viele St. Huberter ein schöner Treffpunkt. Dort kann man Freunde treffen, Glühwein oder Kakao trinken und dem Bühnenprogramm lauschen. Auf dieser Bühne werden Wolfgang Büscher, Vorsitzender des Werbe- und Bürgerring St. Hubert, und der stellvertretende Bürgermeister Otto Birkmann die Veranstaltung um 11 Uhr eröffnen.  Der Sänger Karl Timmermann aus Kevelaer ist nicht nur im Fernsehen, sondern auch auf der St. Huberter Bühne ein gern gesehener Gast und wird ab 13 Uhr Weihnachtslieder singen. Zuvor haben die Kleinen der Kindergärten St. Raphael und Bärenstark ihren Auftritt. Danach sind der Quartettverein St. Hubert ab 14 Uhr, der Musikverein ab 15 Uhr und Nina Berg ab 17 Uhr zu hören. Um 16 Uhr schaut der Nikolaus vorbei.

Adventskalender in Fenstern

Bunte Kunstwerke hinter historischen Fenstern – an jedem Tag im Dezember bis Anfang Januar öffnet sich wieder ein Türchen des großen Adventskalenders in St. Hubert. Die Fenster der ehemaligen Volksschule am Hohenzollernplatz geben jeden Tag den Blick auf ein weiteres Kunstwerk frei und verwandeln die historische Fassade so nach und nach in ein stimmungsvolles Bild. In sechs Themengruppen beschäftigen sich die Bilder mit dem Adventsgeschehen. Seit dem Jahr 2000 gibt es den großen Kalender bereits. Die Idee hatte damals Karin Schenk, die in Georg Kaiser, dem damaligen Leiter der Johannes-Hubertus-Schule, einen Verbündeten fand. Schnell wurde aus der Idee ein besonderer Kalender mit Kunstwerken vieler St. Huberter, denn Kindergarten- und Schulkinder, kirchliche Jugendgruppen und Erwachsene beteiligten sich künstlerisch an der Aktion. Anhand einer Legende können Schaulustige erkennen, wer damals welches Bild gemalt hat. Übrigens: Die Fenster-Türchen öffnet jeden Tag Hausmeister Heribert Knops.

Ehrungen beim Chor

Gemeinsam mit dem St.Töniser Kirchenchor St.Cornelius sang der Pfarr-Cäcilien-Chor St. Hubertus am 25. November die Cäcilienmesse für die Lebenden und Verstorbenen des Chores. Im Anschluss wurde am Abend gemeinsam das Cäcilienfest im Marienheim gefeiert. Dabei wurden zwei Mitglieder mit einer Ehrennadel ausgezeichnet. Ursula Loschelders wurde für 65 Jahre Mitgliedschaft im Chor geehrt. Schon als junge Frau trat sie in den Pfarr-Cäcilien-Chor ein und unterstützt ihn bis heute mit ihrer Stimme. Seit einigen Jahren verwaltet sie die Freud- und Leidkasse und brachte sich dadurch aktiv in den Vorstand ein. Maria Kohnen ist seit 25 Jahren Mitglied im Chor St. Hubertus, den sie mit ihrer Sopranstimme unterstützt. Außerdem wurden zwei weitere Mitglieder geehrt, die aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen konnten. Trudi Kall und Ursula Bungart werden zu einem späteren Zeitpunkt für jeweils 65-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Anmelden zum Brezel-Essen

Wagen wir den Blick über Weihnachten hinaus: Nach bewährter Tradition laden die St. Huberter Landfrauen in Zusammenarbeit mit der Ortsbauernschaft St. Hubert wieder zum Neujahrs-Brezel-Essen ein. Am Donnerstag, 17. Januar, startet der Abend mit einem Begrüßungs-Cocktail im Voescher Bürgerhaus, Escheln 98. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Ab 19 Uhr geht es dann an die Brezeln. Die Landfrauen lassen es sich auch diesmal nicht nehmen, viele der Köstlichkeiten, die an diesem Abend serviert werden, selbst herzustellen. Das Unterhaltungsprogramm bestimmt Kirchenkabarettistin Ulrike Böhmer alias Erna Schabiewsky, die im roten Kostüm und mit Handtasche die Bühne stürmen wird. In Ihrem Programm „Glück auf und HalleluJa!“ ist ihr kein Thema zu heikel – ob Kirchenschließung, Gemeindefusion, Glaubenszweifel oder auch Ehrenamt und Obrigkeit. „Sie denken, Kirche und Kabarett, das geht gar nicht. Da haben sie sich getäuscht. Seit fast 30 Jahren reise ich durch die Lande und bringe katholische und evangelische Menschen und sogar Nichtglaubende zum Nachdenken und zum Lachen“, so die Kabarettistin. Die Teilnahme am Neujahrs-Brezel-Essen kosten 18,50 Euro. Anmeldung ab sofort unter Tel. 02152/7110 oder 0173/9059539.

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