Wirtschaft in Kempen Spatenstich für Firmenneubau „An der Kornmühle“

Kempen · Farbwelten Waas baut bis Ende des Jahres im Gewerbegebiet „An der Kornmühle“.

Spatenstich im Gewerbegebiet: Timo Waas, Hans-Peter von der Bloemen (oben), Joachim Herbst, Werner Rennes, Christoph Dellmans und Ute Straeten (v.l.).

Spatenstich im Gewerbegebiet: Timo Waas, Hans-Peter von der Bloemen (oben), Joachim Herbst, Werner Rennes, Christoph Dellmans und Ute Straeten (v.l.).

Foto: Norbert Prümen

(male) Das Unternehmen Fabwelten Waas ist bereits das vierte Unternehmen, das im Gewerbegebiet „An der Kornmühle“ in Kempen einen Neubau realisiert. Spatenstiche erfolgten bereits bei den Firmen Kremers Verpackungsmaschinen, Heizung Sanitär Hoekstra und Mobau Wirtz & Classen.

Bislang war Maler- und Lackierermeister Timo Waas mit seinem Meisterbetrieb in einer gemieteten Halle an der Von-Kettler-Straße ansässig musste die Räume aber verlassen und zog wieder zur Miete nach St. Hubert. „Ich habe lange nach einem geeigneten Grundstück zum Neubau in Kempen gesucht“, sagt der Handwerker. Jetzt ist er fündig geworden und freut sich auf die Eröffnung des rund 2000 Quadratmeter großen Gebäudes mit Ausstellungsräumen, Büros und Lagerhallen Ende des Jahres.

Bürgermeister Christoph Dellmans (parteilos) lobte in Anwesenheit des Bauherren Waas, von Werner Rennes (Freie Wähler Kempen), Joachim Herbst und Hans-Peter von der Bloemen (beide CDU) sowie Ute Straeten (Grüne) die schnelle Abwicklung der Baugenehmigung. Die Unterlagen seien zügig und vollständig eingereicht worden, sodass Timo Waas reibungslos den Zuschlag bekam. „Die Stadt Kempen achtet in diesem Gewerbegebiet besonders auf hiesige Firmen, die mit Kempen fest verwurzelt sind und sich hier ansiedeln wollen“, ergänzte Dellmans. Kleine, mittelständische Unternehmen, die sich auf neue Füße stellen wollten, würden gerne berücksichtigt.

Auf insgesamt 40 000 Quadratmetern werden sich insgesamt acht Unternehmen „An der Kornmühle“ ansiedeln.

Mit mitlerweile dreizehn Mitarbeitern und zwei Auszubildenden sind die Farbwelten Waas auf Expansionskurs. „Auf großen Flächen wollen wir unseren Kunden, Architekten und Investoren zeigen, was Farbe kann“, erklärt Waas seinen Showroom. Keiner wolle heute mehr nur anhand eines kleinen Tapentenmusters einen ganzen Raum tapezieren oder ohne eine visuelle Vorstellung Böden neu verlegen. Nach Terminabsprache könnten Beratungsgespräche geführt werden und die großen Showwände begutachtet werden.

Durch den Umzug nach St. Hubert fehle diese Ausstellungsfläche ganz. „Das ist ein Rückschritt. Der Bedarf ist bei den Kunden vorhanden, große Musterflächen zu besichtigen“, sagt der Farbexperte. Neben Malerarbeiten bietet Waas auch Badrenovierungen, komplette Altbausanierungen sowie Trockenbauarbeiten an. Auch Kunden mit exklusiven Gestaltungswünschen sollen, so Bauherr Waas, bald bei ihm fündig werden. Aber auch die Fahrradfahrer, die vorbei kämen, seien natürlich Ende des Jahres zur Besichtigung eingeladen. Dafür sei die Lage am Kreisverkehr am Stadteingang ideal.

(male)
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