Tanzen auf dem Weg zur Meisterschaft

Tanzen auf dem Weg zur Meisterschaft

Der Auftakt zur Staffel 2014 fand in der Werner-Jaeger- Halle statt. Dreimal siegten Teilnehmer aus Nettetal.

Lobberich. Jeder Schritt der Choreografie sitzt synchron, zehn Beine wirbeln genau auf den Taktschlag der Musik über die Bühne der Werner- Jaeger-Halle. Eine letzte Drehung noch, dann hat es die „Rhythm & Beat Crew“ geschafft. Applaus belohnt die fünf Mädchen für ihre überzeugende Leistung beim Auftakt der „Streetbeat Germany“-Staffel 2014, der in Lobberich stattfand. Dabei können sich Tanzgruppen für die Westdeutsche Meisterschaft im Streetdance und Hip Hop qualifizieren.

„Wir wollen Jugendlichen etwas bieten“, sagt Carola Walkowiak, Vorsitzende des ausrichtenden Tanzsportvereins Nettetal. Denn oftmals scheitern Veranstaltungen wie diese an der Finanzierung.

„Tanzen stärkt das Selbstbewusstsein und ist gut für Koordination und Taktgefühl“, nennt Walkowiak einige Vorteile des Sports. Ihre Töchter Rachel und Megan tanzen ebenfalls und trainieren im Verein die Gruppen „Kick One Beat“, „Rhythm & Beat Crew“ und „Funky Beat’z“. Letztere holten 2013 den Westdeutschen Meistertitel.

Nach dem Auftritt der „Rhythm & Beat Crew“ im olivgrünen Outfit waren Alessa, Cemre, Cim, Schirin und Sabrina erleichtert. „Die Jury sagte, wir hätten eine coole Sache abgeliefert“, erzählt Alessa stolz. Mit „Spaß, Power und Leidenschaft“ brachte es das Tanz-Quintett im Vorjahr bis aufs Treppchen der Westdeutschen Meisterschaft. Auch in diesem Jahr hoffen die Mädchen im Alter zwischen elf und 16 Jahren, möglichst weit zu kommen.

Die dreiköpfige Jury war prominent besetzt. Jamie Mejeh wurde durch seinen Auftritt bei der RTL-Sendung „Das Supertalent“ bekannt, seine Kollegen Tim Mansen und Baran Aydin machten bei der Show „Got To Dance“ (Sat 1/Pro Sieben) mit. Zu ihren Bewertungskriterien gehörten Synchronität, Bühnenpräsenz, Kreativität und Musikalität. Auch die Tanzstile wurden von Hip Hop über Breakdance bis zum „Krumping“ genau analysiert. Die Moderation des Wettbewerbs übernahmen Samira Frana und Frank Rensing.

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