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Spende für „Kempen hilft“ beim Schulfest der Regenbogenschule gesammelt

Kuchenverkauf beim Schulfest : Schüler sammeln für „Kempen hilft“

Schülerinnen und Schüler übergaben nach dem Schulfest die Spende an Kempens Bürgermeister Christoph Dellmans.

(Red) „Darf es ein bisschen mehr sein?“ Das fragten beim Schulfest an der Regenbogenschule dieses Mal nicht die Kuchenverkäuferinnen und -verkäufer, sondern die Eltern. Denn statt eines Kuchenverkaufs wurde in diesem Jahr der Kuchen gegen eine Spende ausgegeben. Diese sollte dann zu gleichen Teilen an die Schulpflegschaft und an „Kempen hilft“ gehen. „Ich war sehr freudig überrascht, wie großzügig die Eltern mit ihren Spenden waren“, sagte Milva Reehuis, Vorsitzende der Schulpflegschaft. Vor kurzem wurde die Spende offiziell vom Förderverein und stellvertretend von drei Schülerinnen und Schülern an Bürgermeister Christoph Dellmans überreicht. Insgesamt sind bei der Aktion 1269 Euro zusammengekommen. Das Schulfest bildete den Abschluss einer Projektwoche, bei der sich die Kinder mit dem Thema Wasser beschäftigt haben. Jede Klasse hatte bei Schulfest einen eigenen Spielestand aufgestellt, in den Klassenräumen konnten die Ergebnisse der Projektarbeiten bestaunt werden. „Ich finde es ganz toll, dass durch solche Aktionen schon die Kleinen lernen, wie wichtig es ist, anderen zu helfen und sich für diejenigen einzusetzen, denen es nicht so gut geht“, erklärte Bürgermeister Christoph Dellmans.

Die Regenbogenschule an der Eichendorffstraße 12 ist eine Grundschule in städtischer Trägerschaft. Schulleiter ist Philip Herz. „Jedes Kind soll seinen Platz finden“ – diesen Anspruch hat sich die Gemeinschaftsgrundschule an sich selbst gestellt. Kinder seien vielen unterschiedlichen Einflüssen ausgesetzt, beispielsweise veränderten Familienstrukturen, eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten oder Reizüberflutung. So seien bei der Arbeit in der Schule mehrerer Gesichtspunkte von grundlegender Bedeutung: Stärkung des Ich-Bewusstseins, Kindern Zeit lassen, Kinder ernst nehmen und ihnen etwas zutrauen, Kindern etwas abverlangen, der Ausbau der Sozialkompetenz und die Unterstützung bei Wissenserwerb, Kreativität und Merkfähigkeit. „Kinder wollen lernen, wenn sie in die Schule kommen“, heißt es auf der Internetseite der Regenbogenschule. Kinder bräuchten unterschiedlich viel Zeit, um die Veränderungen, die Schule mit sich bringt, zu verarbeiten. Deshalb müssten sie die Gelegenheit erhalten und wahrnehmen, ihre vielfältigen Lernkanäle zu nutzen und in individuell zum Erfolg zu kommen.

Der Träger des Offenen Ganztags an der Schule ist das Jugendamt Kempen. Das Ziel hier ist ein erweitertes Schulverständnis in enger Zusammenarbeit mit dem Jugendamt.

(ure)