Tönisberger Kirmes : Treffpunkt Kirmes in Tönisberg

Erstmals gab es einen Spieleparcours. Viele nutzen auch die Gelegenheit zum Klönen.

. Kaum geht an der linken Spur das grüne Licht an, schießt Leonard los. Wie der Blitz rennt er die sechs Meter entlang der Pylone, um am Letzten eng zu wenden und im Slalom um die Hütchen zurückzulaufen. „Sehr gut“, lobt Holger Hendricks, Jugendgeschäftsführer vom VFL Tönisberg, als er Ausdruck mit Reaktions-, Sprint-, Wende-, Slalom- und Gesamtzeit überreicht. Wobei diese bei dem Zehnjährigen bei 7,11 Sekunden liegt. Aber es gibt nicht nur den Coupon. Zur Stärkung kommt ein Päckchen Traubenzucker dazu und auch ein Häkchen auf der Laufkarte, auf der insgesamt sieben verschiedene Stationen stehen. Eine Premiere gab es jetzt bei der Tönisberger Kirmes der St.-Antonius-Isidorus-Bruderschaft. Zum ersten Mal gehörte eine Kirmes-Olympiade mit den besagten sieben Stationen zum Angebot.

„Wir wollten einen Familien-Sonntag anbieten, bei dem Groß und Klein gleichermaßen Spaß haben und zudem weitere Vereine mit ins Boot holen, um gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen“, sagt Brudermeister Johannes Hoenmanns-Leurs. Ein Plan, der aufgeht. Neben dem klassischen Kinderkarussell, der Schießbude, dem Dosenwerfen und den kulinarischen Angeboten als auch den Getränkepavillons, sind unter anderem der örtliche Sportverein, die Freiwillige Feuerwehr und die St.-Antonius-Kirchengemeinde mit Angeboten vertreten.

Bei Cornelia Maike und Annegret Krause von der Kirchengemeinde warten gleich drei Geschicklichkeitsspiele auf die Besucher. Die ganz Kleinen können mit dem Bobby-Car einen Parcours bewältigen. Für größere steht der Eierlauf, allerdings mit Tischtennisbällen bereit. Und die kleinen weißen Bälle spielen auch beim Spritzen mit den Wasserpistolen eine wichtige Rolle.

Die Kirmes ist ein Fest
für die ganze Familie

Dass ein Surfsimulator indes nicht nur jüngeren Besuchern jede Menge Freude macht, verdeutlichen Maria Boekens, Anneliese Hoenmanns-Leurs und Marie Fohlmeister. Die drei Seniorinnen steigen mit großem Vergnügen auf das Brett und surfen vor dem Bildschirm los, so wie es die jüngeren Besucher machen.

Das gleichmäßige Klingeln vom „Hau’ den Lukas“ schallt über den Platz und vermischt sich mit dem Klopfen, wenn Nägel um die Wette in den Balken geschlagen werden und die Motoren beim Simulator in Sachen Formel-Eins Rennen dröhnen. Die Kirmes ist ein wirkliches Fest für ganze
Familie. tref