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Sabrina Schröder folgt Norbert Müller als Leiterin des Kempener Hauptamtes nach

Stadtverwaltung : Die Hauptamtsleiterin ist angekommen

Sabrina Schröder ist Nachfolgerin von Norbert Müller, der in den Ruhestand geht.

Seit Jahresanfang gibt es eine neue weibliche Führungskraft im Kempener Rathaus am Buttermarkt. Bürgermeister Volker Rübo und der Erste Beigeordnete Hans Ferber, der unter anderem fürs Haupt- und Personalamt zuständig ist, begrüßten Sabrina Schröder. Die 38 Jahre alte Ratingerin tritt die Nachfolge von Roland Müller an, der in den kommenden Wochen in Ruhestand geht. Müller, der seit vielen Jahren für die Stadt Kempen tätig ist, wird seine Nachfolgerin noch einarbeiten.

Im Rathaus erwarten Sabrina Schröder wichtige, richtungsweisende Aufgaben im Bereich der Personalgewinnung, -entwicklung und -qualifizierung. Denn auch im Hauptamt stehen große Veränderungsprozesse wie die Digitalisierung der Verwaltung einhergehend mit der Einführung und Ausweitung des E-Governements an, und auch die Innenausstattung der neuen Rathäuser fällt in das Aufgabengebiet der neuen Amtsleiterin. Wie die Stadt weiter mitteilt, kann die 38-Jährige dabei auf umfangreiche Vorerfahrung aus dem Jobcenter Wuppertal aufbauen. Zu ihren Aufgaben gehören neben der Rats- und Ausschussarbeit die Themen Wahlen, Statistik und die gesamte EDV-technische Ausstattung der Verwaltung.

Mit Sabrina Schröder gibt es nun eine weitere Frau an der Spitze eines Amtes. Bislang werden das Kulturamt (Elisabeth Friese), das Schulverwaltungs- und Sportamt (Elfi Böhm) und das Grünflächenamt (Patricia Schürmann) jeweils von erfahrenen weiblichen Führungskräften geleitet. Im vergangenen Sommer verabschiedete sich die Leiterin des Jugendamtes, Heike Badberg, nach Krefeld. Bis zu ihrem Ruhestand im April 2015 leitete Petra Sdunek das Sozialamt. Von 2001 bis 2007 führte Susanne Fritzsche als Technische Beigeordnete die Kempener Bauverwaltung. Sie wechselte damals nach Nettetal und ist seit Jahresbeginn in gleicher Funktion bei der Stadt Viersen tätig.

Gleichstellungsbericht
zeigt Nachholdarf auf

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Kempen, Ute Ripkens, hatte zuletzt bei der Vorlage des Gleichstellungsplans für die Stadtverwaltung Kempen für die Jahre 2019 bis 2023 unter anderem bemängelt, dass Frauen in Führungspositionen in der Kempener Stadtverwaltung deutlich unterrepräsentiert seien. Sie bezog sich auf das Landesgleichstellungsgesetz. Kempen hat bei der Umsetzung, wie viele Städte und Gemeinden, Nachholbedarf. In der politischen Diskussion im Stadtrat wurde die Ansicht der Gleichstellungsbeauftragten voll unterstützt. rei