Reparieren statt wegwerfen Repaircafé „Wackelkontakt“ ist immer beliebter

Kempen · Das Repaircafé „Wackelkontakt“ in Kempen wird immer beliebter. Warum sich das Reparieren alter Dinge oft lohnt.

Andreas Kloss ist konzentriert bei der Arbeit. Im Repaircafé versucht er, einen Wackelkontakt zu beheben.

Andreas Kloss ist konzentriert bei der Arbeit. Im Repaircafé versucht er, einen Wackelkontakt zu beheben.

Foto: Norbert Prümen

Im Quartiersbüro Hagelkreuz ist Siegfried Heider mit dem sorgfältigen Abdecken der Bürotische und des großen Arbeitstisches mit Gewebeplane beschäftigt. „Wir sind hier nur zu Gast, wir möchten bei unserer Arbeit nichts beschädigen oder beschmutzen“, sagt Heider. Kaum sind die Tische abdeckt, greifen er und Brunhild Oberthür in die mitgebrachten Taschen. Schrauben und Kabelschuhe, sorgfältig in Boxen sortiert, werden genauso wie Schraubendreher, ein Multimeter, Schrumpfschläuche, Bits, Lötkolben, Laptop, Nähnadeln sowie ein kleines Ölkännchen ausgepackt und auf die Tische gestellt. Das Quartiersbüro verwandelt sich in eine kleine Werkstatt. Es ist der zweite Samstag im Monat. Im Quartiersbüro am Concordienplatz 7 zieht das Repaircafé „Wackelkontakt“ ein.