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Planungen für den Kempener Weihnachtsmarkt

Corona : Was passiert mit dem Kempener Weihnachtsmarkt?

Der Werbering-Chef Armin Horst äußerte sich im WZ-Interview zu dem bevorstehenden Weihnachtsmarkt.

Die Fragen stellte Barbara Leesemann

Herr Horst, am 28. November ist der 1. Advent. Und bereits am Freitag davor soll der Weihnachtsmarkt in der Kempener Altstadt eröffnet werden. Wie sieht der Stand der Planungen aus?

Armin Horst: Wir warten noch in einer Sache auf das Okay der Stadt. Bekommen wir grünes Licht, ist alles in Ordnung. Ich habe gerade mit XDreams-Geschäftsführer Henning Schmitz gesprochen, der für uns die Weihnachtsmärkte an den vier Adventssonntag organisiert. Er plant zurzeit ohne Einschränkungen.

 Armin Horst ist Vorsitzender des Kempener Werberings.
Armin Horst ist Vorsitzender des Kempener Werberings. Foto: Guido de Nardo

Im Moment gibt es mehrere Versionen, wie Veranstaltungen ablaufen können. Zum Beispiel eine 2G-Lösung? Was hätte das für Auswirkungen auf die Märkte?

Horst: Sollte das für NRW eingeführt werden, wäre das für uns kein Problem. Wir haben einen Sicherheitsdienst beauftragt, der Stichproben-Kontrollen durchführen kann und genügend Personal zur Verfügung hat. Wenn man bedenkt, dass beim St. Martinszug mit mehr als 20 000 Besuchern 14 Kontrolleure unterwegs waren. So viele Besucher erwarten wir eher nicht. Sobald wir jedoch einen Zaun ziehen müssen, um Kontrollen durchzuführen, ist der Weihnachtsmarkt für uns gestorben.

Wie zuversichtlich sind Sie?

Horst: Wenn ich mir die Aussagen von Gesundheitsminister Laumann und und vom Ministerpräsidenten Hendrik Wüst anhöre, dann sinken derzeit die Corona-Zahlen in NRW leicht. Das stimmt mich leicht optimistisch.

Der Werbering plant an den vier Adventswochenenden einen Weihnachtsmarkt in der Altstadt. Dazu soll es am 12. Dezember einen verkaufsoffenen Sonntag geben.