Online-Umfrage zur Burg-Zukunft

Die Kempener Denkmal-Initiative will vor der Ratssitzung am 6. Februar ein „repräsentatives Meinungsbild“ einholen.

Kempen. Was verbinden die Kempener mit ihrer Burg? Ist sie für sie eher ein Denkmal? Steht sie für Heimat und St. Martin? Wie sollte das Gebäude künftig genutzt werden? Beispielsweise als Hotel, Standesamt oder Kleinkunstbühne? Diese und weitere Fragen (mit vorgegebenen Antworten) finden sich aktuell auf der Internetseite von „Denk mal an Kempen“. Gefragt wird auch, ob die Stadt die Burg vom Kreis übernehmen sollte.

Mit dieser Online-Umfrage will die Bürgerinitiative ab sofort die „Meinungen der Kempener einholen“. So soll ein repräsentatives Meinungsbild entstehen. Zum Hintergrund: Am 6. Februar berät der Stadtrat über die Zukunft der Burg - ein Thema, das viele Bürger bekanntlich bewegt.

„Wir begrüßen die offene Kommunikation und den Dialog, zu dem verschiedene Parteien die Kempener eingeladen haben. Das zeigt, dass die Meinung der Bürger geschätzt wird. Mit unserer Umfrage möchten wir dazu beitragen, ein möglichst umfassendes Meinungsbild zu erhalten“, sagt Marcel Rau, Mitbegründer von „Denk mal an Kempen“.

Für Kempener, die den Fragebogen nicht digital, sondern in Papierform beantworten möchten, liegen Ausdrucke im Geschäft Schuhkolade an der Peterstraße 29 aus. „Egal ob Befürworter oder Gegner einer Burgübernahme — wir hoffen auf eine möglichst rege Beteiligung und bitten deshalb alle Interessierten, den Link auch an ihre Kempener Freunde und Bekannte weiterzugeben“, so Rau. Die Initiative selbst hat sich für eine Übernahme durch die Stadt, zumindest als ersten Schritt, ausgesprochen.

Die Ergebnisse der Online-Umfrage sollen vor der kommenden Ratssitzung veröffentlicht. Der Fragebogen kann bis spätestens Dienstag, 30. Januar, ausgefüllt werden. Zu finden ist er unter dieser Internetadresse: www.denkmalankempen.de bos

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