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Oedt hat jetzt eine neue und helle Sparkassen-Filiale

Oedt hat jetzt eine neue und helle Sparkassen-Filiale

Die Geschäftsstelle im Neubau am Niedertor ist gestern eröffnet worden. Das alte Gebäude konnte nach einem Brandschaden nicht mehr genutzt werden.

Oedt. „Is’ da schon auf? Echt?“ Ein Oedter Sparkassenkunde war am Montagmorgen überrascht und gleich danach schwer begeistert. Gerade hatte der Mann versucht, in den vorübergehenden Geschäftsstellen-Container am Niedertor zu gelangen. Vergeblich. Denn die Container werden nun nicht mehr benötigt. Die Geschäftsstelle im Neubau wurde gestern eröffnet. Und so konnte der Kunde sein Geld in den neuen und hellen Räumen der Sparkasse ziehen: „Das ist echt schön geworden. Kann man nicht anders sagen.“

Zum Neustart der Sparkasse herrschte in den Räumen am Niedertor gestern reger Betrieb. Was neben den Kunden allerdings an vielen Gästen lag. Landrat und Sparkassen-Aufsichtsrat Andreas Coenen sowie Bürgermeister Manfred Lommetz übergaben den Schlüssel symbolisch an den Geschäftsstellenleiter Andreas Kinast. Ebenso dabei war Lothar Birnbrich, Vorstandsvorsitzender Sparkasse Krefeld.

Auch die Vorstände der Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft (GWG) des Kreises Viersen waren der Einladung zur Eröffnung gefolgt. Schließlich wurde das Gebäude mit der Filiale im Erd- sowie Mietwohnungen im Obergeschosse in einer Bauherrengemeinschaft — bestehend aus Sparkasse und GWG — errichtet. Die GWG-Vorstände Diether Thelen und Michael Aach wirkten ebenso zufrieden wie die Verantwortlichen der Sparkasse.

Der Neubau war notwendig, weil der ursprüngliche Sitz der Sparkasse im Januar 2015 bei einem Schwelbrand irreparabel beschädigt worden war. Die Geschäftsräume und die Wohnungen konnten nach Angaben des Eigentümers nicht mehr genutzt werden. Lange wurde in Oedt diskutiert, ob die Sparkasse überhaupt wieder eine Geschäftsstelle eröffnen wird. Dann folgte aber die Entscheidung für den Neubau. Im März 2017 begann der Abriss des alten Hauses, im April starteten dann die Arbeiten am Neubau nach den Plänen des Krefelder Architekten Martin Sulke.

Die Arbeiten an den Außenanlagen sind zwar noch nicht abgeschlossen. Die knapp 180 Quadratmeter große Geschäftsstelle im Erdgeschoss ist aber seit gestern in Betrieb. Ausgestattet ist die Filiale mit zwei Servicearbeitsplätzen sowie zwei Büros für vertrauliche Beratungsgespräche. Zudem gibt es eine Selbstbedienungszone. Leiter Andreas Kinast und sein dreiköpfiges Team kümmern sich um die Belange der Kunden.

Die Wohnungen im Obergeschoss sind zu einem Teil frei finanziert und zu einem anderen öffentlich gefördert. Verwaltet werden diese von der GWG.