Nur in der Tiefgarage ist noch Luft nach oben

Nur in der Tiefgarage ist noch Luft nach oben

Mit dem 20-Millionen-Euro-Projekt ist die Firma Ralf Schmitz glücklich und zufrieden.

Kempen. „Ja, absolut.“ Das ist die Antwort von Axel Schmitz auf die Frage, ob das Wohn- und Geschäftszentrum Klosterhof ein Erfolg ist. Der Sohn des Firmeninhabers Ralf Schmitz war verantwortlich für die Realisierung und Vermarktung des 20-Millionen-Euro-Projektes. „Sowohl die Geschäftsleute als auch Anwohner berichten uns, dass sie zufrieden sind mit dem Klosterhof“, sagt Axel Schmitz. „Wenn man so viel Positives hört, ist das schon toll.“

Foto: Reimann/Lübke

Nach Angaben der Investorenfirma sind inzwischen auch alle 39 exklusiven Wohnungen in den beiden Klosterhof-Gebäuden bewohnt. Das war in den ersten Monaten noch nicht so, obwohl nahezu alle Wohnungen schon während der Bauphase verkauft waren. Inzwischen sind nach Angaben von Schmitz auch alle Wohnungen der Eigentümer vermietet, die sich ihre vier Wände im Klosterhof als Wertanlage gesichert hatten. Und es gebe Eigentümer, die zunächst ein paar Jahre vermieten, um dann später selbst einzuziehen. „Derzeit sind alle Eigentümer zufrieden“, versichert Schmitz.

Mit der Auslastung der Tiefgarage mit 104 öffentlichen Stellplätzen kann das Unternehmen nach einem Jahr noch nicht zufrieden sein. Es ist kein Geheimnis, dass in diesem Bereich noch Luft nach oben ist — schließlich wird auf der elektronischen Tafel an der Orsaystraße angezeigt, wie viele Parkplätze unter der Erde noch frei sind.

„Ich bin aber davon überzeugt, dass wir mit der Tiefgarage inzwischen auf dem richtigen Kurs sind“, so der Projektverantwortliche. Die Monate November und Dezember seien „sehr gut“ gewesen. Der Januar war nach Angaben von Schmitz schon besser als im Vorjahr. Damals waren die Geschäfte allerdings noch nicht geöffnet.

Um die Auslastung anzukurbeln, besteht nach Angaben des Investors eine Gutschein-Kooperation mit den Werbering-Geschäften. Und auch die Kempener Lichtspiele seien ein Partner der Firma Schmitz: Wer ins Kino geht, darf unter dem Klosterhof kostenlos parken. Zudem bestehe weiterhin das Angebot, dass die Autofahrer die ersten 20 Minuten kostenlos parken dürfen. Ansonsten kostet eine Stunde ein Euro — das entspricht den Preisen der überirdischen städtischen Parkplätze.

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