Noah als cooler Held im Cyriakushaus

Am Wochenende haben die Laurentiusspatzen mit viel Begeisterung ihr Musical aufgeführt.

Grefrath. Wenn sich Pinguine und Eisbären, Löwen und Zebras, Pfauen und Schmetterlinge auf einer Bühne zeigen, dann muss etwas Besonderes im Gange sein. Zweimal zeigten die Laurentiusspatzen unter der Leitung von Johannes Herrig im Cyriakushaus das Stück „Noah und die coole Arche“ und begeisterten ihre Familien, Freunde und Gäste.

„Noah ist ein cooler Held“ singen die Kinder begleitet vom „Spatzenrabatz“ mit Silke Ehrhard am Saxofon, Christoph Borsbach an der Bass-Gitarre und Johannes Herrig am Klavier bereits am Anfang voller Begeisterung.

Noah (Matthias Landwehr) bekommt von Gott den Auftrag, eine Arche zu bauen, um Tiere und seine Familie vor der drohenden Sintflut zu retten. Dafür muss er sich viel Spott anhören. Ein Schiff auf dem Land? Und Zweifel kommen auch auf, ob das mit den Tieren zusammen auf dem Schiff funktioniert. „Dann steht ein Pferd auf dem Flur?“ „Ich glaub mein Schwein pfeift.“

Die Presse ist mit „Manni und Fred“ (Dominik Oversberg und Alexander Westphal) sowie Karla Kolumna und Harry Hirsch (Lara Schröder und Lilli Battistiol) dabei.

Noahs Frau (Katharina Westphal), die Söhne (Stefan Losert, Johannes Lindackers und Leon Ehrhard) und deren Frauen (Monika Motz, Johanna Westphal und Pauline Ellerwald) packen beim Aufbau fleißig mit an. Die Bühnenbauer haben ein schönes Schiff entwickelt, das nach und nach aufgebaut wurde.

Dann kann die Tierparade kommen. Die Kinder, die zunächst noch in beigefarbenen Kutten auf der Bühne gesungen haben, haben sich in tolle Tiere verwandelt. Prächtige Schmetterlinge schweben vorbei, Pfauen stolzieren, Elefanten stapfen, Schildkröten kriechen, die Kängurus hüpfen fröhlich und noch viele andere Tierarten dürfen mitkommen.

„Das kann doch nicht wahr sein, der Löwe und das Reh führen hier ein friedliches Dasein“, singen die Kinder.

Doch bei so vielen unterschiedlichen Passagieren gibt es auch Konflikte. So stehlen die Pfauen den Schmetterlingen die Show, den Kängurus fehlt der Platz zum Hüpfen und die Bären sind mit dem Essen an Bord unzufrieden. Zum Glück heben die Nilpferde mit einem fröhlichen Lied wieder die Stimmung.

Und am Ende bringt dann die Taube das Signal für das Ende der Sintflut. Und der Regenbogen erscheint über der Arche als Symbol für den neuen Bund mit Gott, in dem er verspricht, dass er nie wieder alle Menschen und Tiere durch eine Sintflut vernichtet werde.

Für die fleißigen Sänger auf der Bühne und die vielen Aktiven im Hintergrund gibt es dann Orden als Dank für ihr Engagement. ulli