Neues vom Kendel-Flüsterer aus St.Hubert

Kendel-Geflüster : St. Hubert: Gute Chancen für Baugebiet „Im Burgfeld II“

Der Kendel-Flüsterer hat sich mit der Vorlage für die nächste Sitzung des Planungsausschusses befasst.

Bei Häuslebauern sind nicht nur die Grundstücke in Kempen beliebt. Auch St. Huberter Bauland ist gefragt. Das zeigt die lange Bewerberliste, die die Stadt nach eigenen Angaben hat, um letztlich 30 Grundstücke im Gebiet „Auf dem Zanger“ zu verkaufen. Dort, wo die Firma Tecklenburg bereits in der vergangenen Woche damit begonnen hat, 21 Doppelhäuser und ein Mehrfamilienhaus zu bauen, soll es im Herbst auch auf (noch) städtischem Grund losgehen können. Viel mehr ist im Bereich von Aldekerker Straße und „Auf dem Zanger“ aber nicht möglich. Die geplante Ausweitung des Wohngebietes scheitert daran, dass sich die Stadt nicht mit dem derzeitigen Grundstückseigentümer einigen kann. Im Zuge dieses Scheiterns tun sich aber an anderer Stelle neue (Bau)-Chancen auf. Denn die Verwaltung hegt für einen Antrag der CDU Sympathien. Die Fraktion hatte vorgeschlagen, das Gebiet „Im Burgfeld“ östlich der Bellstraße zu erweitern (die WZ berichtete). Am Montag, 29. April, geht es im Planungsausschuss um diesen Antrag. Aus der Vorlage für den Ausschuss wird deutlich, dass die Stadt Kempen die Umsetzung dieser Idee anstrebt.

Flächen-Tausch ist machbar

Die Überlegung der CDU-Fraktion sei nachvollziehbar, heißt es aus dem Technischen Dezernat von Marcus Beyer. Die Flächen seien für eine Siedlungserweiterung „besonders geeignet“. Dies sei auch jüngst im Rahmen der Landesinitiative „Mehr Wohnbauland am Rhein“ zum Ausdruck gekommen. Bislang sind die Grundstücke östlich der Bellstraße aber noch nicht als Siedlungsfläche im Regionalplan verankert. Wie die Stadt allerdings mitteilt, lässt sich das wohl problemlos ändern. Und zwar im Gegenzug zu den Flächen an der Aldekerker Straße, die als Siedlungsflächen vorgesehen sind. Da dies aber aus besagten Gründen nicht umzusetzen ist, könne die Stadt gegen die Flächen „Im Burgfeld“ tauschen. Seitens der Landesbehörde, die für den Regionalplan zuständig ist, gibt es nach Angaben der Stadt keine Bedenken gegen diesen Tausch. „Die Verwaltung wird somit eine Änderung des Flächennutzungsplans vorbereiten“, heißt es in der Vorlage für den Ausschuss. Es müssten jedoch noch Gespräche mit den Grundstückseigentümern geführt werden. Ein Wohngebiet „Im Burgfeld II“ könnte übrigens auch Vorteile für die St. Huberter Fußballer bringen. Wenn der Siedlungsbereich näher an Kempener Landstraße und Tönisberger Straße heranrücken würde, hätte die Stadt nach eigenen Angaben mehr Argumente für einen neuen Sportplatz in diesem Bereich. Die Sitzung des Planungsausschusses ist am 29. April um 18 Uhr im Rathaus in Kempen.

kempen.de

Tennis: Schnuppertag beim TuS

Um Fußballer ging es gerade schon kurz. Kommen wir nun zu den Tennisspielern. Oder zu denjenigen, die es mal werden wollen. Der TuS St. Hubert bietet nämlich die Möglichkeit zu einem kostenlosen Schnuppertag auf der Anlage an der Stendener Straße 4. Am Mittwoch, 1. Mai, von 11 bis 14 Uhr sind „große“ und „kleine“ Tennisfreunde willkommen. Schläger und Bälle werden gestellt. Mit dem Schnuppertag beteiligt sich der TuS an einer bundesweiten Aktion des Deutschen Tennis-Bundes (DTB). Im Rahmen dieser DTB-Aktion gibt es für die Teilnehmer auch ein Gewinnspiel. Alle weiteren Informationen hat der Verein im Internet zusammengestellt:

tennis-sthubert.de

Anmelden zum „Weiberkram“

Kommen wir nun zu Weiberkram. Aber Halt – bevor Sie den Flüsterer nun als frauenfeindlich abstempeln, folgt eine wichtige Info: Der Förderverein der evangelischen Jugendarbeit hat seine neueste Trödel-Aktion mit dem Titel „Weiberkram“ versehen. Verkauft wird gut erhaltene Damenkleidung: Brautkleider, Cocktail- und Abendkleider, Hüte, Tücher, Gürtel, Schuhe, Sportwaren etc. Aber auch CDs, Bücher und DvDs. Getrödelt wird am Freitag, 24. Mai, von 18 bis 21 Uhr im Gemeindezentrum, Martin-Luther-Straße. Weitere Informationen und Anmeldung unter Tel. 02152/9599174 oder per E-Mail:

troedelboerse@gmail.com

Mehr von Westdeutsche Zeitung