Mit Pferd und Kutsche rund um die Dorenburg

Nach dem Umzug durch Grefrath gibt es verschiedene Vorführungen auf dem Gelände des Freilichtmuseums.

Mit Pferd und Kutsche rund um die Dorenburg
Foto: nn

Grefrath. In diesem Jahr ist alles etwas anders. Der Winter ist regelrecht ausgefallen, das Frühjahr ist nicht nur mild, sondern deutlich wärmer als in der Vergangenheit, und so werden bereits Spargel und Erdbeeren aus heimischem Anbau angeboten. Dabei begann früher das Erntejahr erst am 1. Mai.

Das war ein so wichtiges Datum, dass es von den Bauern sogar mit einem Mairitt gefeiert wurde, sagt Museumsleiterin Anke Wielebski. Diese Tradition lebt rund um das Freilichtmuseum Dorenburg in Grefrath fort. Und deshalb ziehen dort am Donnerstag bunt geschmückte Pferde und Gespanne durch den Ort. Auch, wenn die Ernte längst begonnen hat.

Startschuss für den Umzug ist um elf Uhr am Parkplatz des Eisstadions in Grefrath. Etwa ab zwölf Uhr treffen die Teilnehmer dann mit Kutschen und Wagen auf dem Gelände des Freilichtmuseums ein. Dort gibt es Informationen zu Kutschen, Fahrern, Reitern und Pferden.

Die Besucher des Festes rund um die Dorenburg erwartet ein buntes Programm. Die Pferde und ihre Besitzer stellen ihr Können bei einem Kutschen-Parcours unter Beweis, es gibt Reiterspiele und eine Voltigiervorführung, bei der akrobatische Kunststücke auf dem Pferd gezeigt werden. Auch eine Hüte-Hunde-Show ist geplant.

Darüber hinaus führt in der museumseigenen Schmiede Michael Poos aus Viersen sein Handwerk vor. Museumsweberin Silke Heks arbeitet am Webstuhl, Imker Paul-Heinz Backes informiert am Bienenhaus über Bienen und Honig, und Kaninchen- und Geflügelzüchter zeigen ihre Tiere.

Angeboten werden frisch gebackenes Brot aus dem Steinofen, die Feuerwehr reicht Erbsensuppe. Dazu gibt es selbstgebackenen Kuchen und „Bööscher Ziegenmilcheis“ von Bettina Konnen. Übrigens: „Böösch“ ist die plattdeutsche Bezeichnung für den Grefrather Ortsteil Vinkrath.

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