Nach einem regenreichen Jahr Nässe bedeutet Atempause, aber keine Entwarnung für den Wald

Kreis Viersen · Deutschlandweit erschien jüngst der Waldzustandsbericht. Doch wie sieht es in der Region um Kempen, Tönisvorst, Grefrath und Willich aus? Das haben wir Revierförster Cornelius Sels gefragt.

Der neue Revierförster der Region, Cornelius Sels, in einer Neupflanzung. Hier hat er junge Eichen gesetzt. Diese seien insgesamt sehr widerstandsfähig. Wichtig sei es auch, keine Monokulturen zu pflanzen.

Der neue Revierförster der Region, Cornelius Sels, in einer Neupflanzung. Hier hat er junge Eichen gesetzt. Diese seien insgesamt sehr widerstandsfähig. Wichtig sei es auch, keine Monokulturen zu pflanzen.

Foto: Norbert Prümen

In den vergangenen Jahren sorgte extreme Dürre insbesondere in den Sommermonaten für große Schäden am Wald auch in der Region. Allerdings hielten die Wälder im östlichen Kreis Viersen noch vergleichsweise gut stand. Während speziell die großen Fichten-Monokulturen in großen Teilen Deutschlands von der Dürre hart getroffen worden waren und so geschwächt dem Borkenkäfer nichts entgegenzusetzen hatten, sind die Wälder in der Region vergleichsweise gut zurecht gekommen. Trotzdem sind Schäden an vielen Bäumen unübersehbar.