Kreis Viersen: „Burglind“ hält Feuerwehr in Atem

Kreis Viersen: „Burglind“ hält Feuerwehr in Atem

Die Feuerwehrsprecher in Kempen, Grefrath, Willich und Tönisvorst berichten von einigen Einsätzen. Etwas dramatisches ist noch nicht passiert. Kräfte sind seit etwa 5 Uhr im Einsatz.

Kreis Viersen. Seit dem frühen Morgen hält das Sturmtief „Burglind“ auch die Feuerwehren im Kreis Viersen in Atem. Die Sprecher der einzelnen Feuerwehren in den Städten und Gemeinden berichteten am Mittwoch gegen 9 Uhr davon, dass die Einsätzkräfte seit etwa 5 Uhr unterwegs sind. In der Hauptsache gehe es dabei um umgestürzte Bäume. „Etwas dramatisches ist noch nicht passiert“, so Kempens Feuerwehrsprecher Johannes Dicks auf Anfrage der WZ. Nach Angaben von Dicks gab es in Kempen, St. Hubert und Tönisberg diverse Einsätze, bei denen es um umgestürzte Bäume bzw. abgeknickte Äste ging.

In Grefrath verzeichnet Feuerwehrsprecher Edmund Laschet seit etwa 5.30 Uhr vier sturmbedingte Einsätze. In einem Fall ging es um einen Baum an der Viersener Straße. In der Nähe des Aldi-Marktes drohte dieser umzustürzen. Die Feuerwehr rückte für die Sägearbeiten mit dem Hubsteiger an.

Von zwei umgekippten etwa zehn Meter hohen Tannen berichtet der Tönisvorster Feuerwehrsprecher Markus Hergett. Die Bäume lagen auf einer Stichstraße zur Benrader Straße in St. Tönis und mussten beseitigt werden. Gegen 5.30 Uhr rückte die Feuerwehr dorthin aus. Nach dem Einsatz mit Kettensägen konnten die Anwohner ihren Weg zur Arbeit antreten. Bis dahin war die Stichstraße nicht mit dem Auto passierbar. Weitere Einsätze auf Tönisvorster Gebiet gab es laut Hergett bislang nicht.

Von drei umgestürzten Bäumen ist bislang in Willich die Rede. Auf der Homepage der Feuerwehr kann man die Einsatzentwicklung beobachten. In einem Fall in Anrath, Lohrfeld, ist ein Baum offenbar auf eine Freilandleitung gestürzt. In Willich ist die Feuerwehr sturmbedingt seit 5.21 Uhr unterwegs.

Alles in allem sind die Einsatzkräfte bislang froh, dass noch nichts schlimmeres passiert ist. Die Warnungen des Wetterdienstes werden aber weiterhin ernst genommen. „Gegen Mittag soll es noch etwas heftiger werden“, so Kempens Sprecher Dicks. „Das ist die derzeitige Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes.“